Sparkassen in Niedersachsen verzeichnen 2025 deutliches Wachstum bei Krediten und Einlagen
Niedersachsen-Sparkassen: Mehr Kredite und Einlagen 2025

Sparkassen in Niedersachsen mit starkem Wachstum im Jahr 2025

Die Sparkassen in Niedersachsen haben für das vergangene Jahr eine äußerst positive Bilanz vorgelegt. Die 37 Institute des Bundeslandes konnten sowohl bei der Kreditvergabe als auch bei den Kundeneinlagen deutliche Zuwächse verzeichnen und positionieren sich damit als verlässliche Partner für den Mittelstand und private Anleger.

Kreditvolumen steigt deutlich an

Nach Angaben des Sparkassenverbandes Niedersachsen wurden im Jahr 2025 insgesamt 17 Milliarden Euro an neuen Darlehen zugesagt. Dies entspricht einem bemerkenswerten Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamte Kreditbestand erhöhte sich auf 105,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,6 Milliarden Euro entspricht.

Mehr als die Hälfte der neuen Kredite ging an Unternehmen und Selbständige, während gut ein Drittel an Privatkunden vergeben wurde. Verbandspräsident Cord Bockhop betonte bei der Jahrespressekonferenz, dass die Sparkassen als „Ort der Stabilität und des Vertrauens“ fungieren und damit ihre Rolle als Finanzierer des Mittelstands sowie als Marktführer bei privaten Kunden unterstreichen.

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Kundeneinlagen wachsen stärker als Kredite

Noch eindrucksvoller als die Kreditentwicklung fiel das Wachstum bei den Kundeneinlagen aus. Ende 2025 beliefen sich die bei den Sparkassen angelegten Gelder auf insgesamt 107,4 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Besonders deutlich waren die Zuwächse bei kurzfristig verfügbaren Sichteinlagen wie Girokonten und Tagesgeld, die um 5,2 Milliarden Euro anstiegen. Gleichzeitig gingen die Einlagen auf traditionellen Sparkonten sowie bei länger gebundenen Termin- und Festgeldern zurück. Das Wertpapiergeschäft konnte dagegen zulegen: Der Nettoumsatz wuchs um 55 Millionen auf 2 Milliarden Euro.

Personalaufbau bei leicht rückläufiger Filialzahl

Die Zahl der Mitarbeiter aller niedersächsischen Sparkassen erhöhte sich um 266 auf gut 19.200 Beschäftigte. Parallel dazu schrumpfte die Anzahl der Filialen leicht von landesweit 626 auf 619 Standorte. Trotz dieser strukturellen Anpassungen sieht SVN-Vizepräsident Guido Mönnecke eine stabile Ausgangslage für das Jahr 2026.

Die Sparkassen seien insgesamt solide aufgestellt und verfügten über die notwendige Stabilität, um auch im kommenden Jahr erfolgreich zu agieren. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Sparkassen als zentrale Finanzakteure in der Region Niedersachsen.

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