Edeka Sternberg steht vor umfangreichen Veränderungen
Der Edeka-Markt in Sternberg, ein zentraler Anlaufpunkt für den Wocheneinkauf in der Stadt, bereitet sich auf bedeutende Erweiterungen vor. Nach der Übernahme durch Norman Rauth im Jahr 2024 und ersten Modernisierungen wie der Installation von Self-Scan-Kassen stehen nun die nächsten großen Schritte an, die das Einkaufserlebnis für Kunden grundlegend verbessern sollen.
Neuer Getränkemarkt mit 500 Quadratmetern Fläche
Ein Aufsteller im Eingangsbereich bestätigt bereits seit einigen Tagen die Pläne: Der Edeka wird um einen separaten Getränkemarkt erweitert. Dieser entsteht auf einem Teil der Fläche des ehemaligen Penny-Marktes am Schäferkamp und soll auf etwa 500 Quadratmetern das bisherige Getränkesortiment deutlich ausbauen.
„Wir waren entweder zu oft ausverkauft, weil wir nicht schnell genug nachlegen können, oder weil wir so viele Waren nicht vorhalten können“, erklärt Marktleiter Norman Rauth die Motivation für die Erweiterung. „Da hat es sich angeboten, sich in diesem Bereich zu vergrößern.“
Die Bauarbeiten laufen bereits seit Monaten auf Hochtouren. Besondere Herausforderungen stellen dabei der Abbau der alten Kühlräume und die Umsetzung der Brandschutzbestimmungen dar. Die Eröffnung ist für Ende April oder Anfang Mai 2026 geplant, wobei der genaue Termin noch vom Ablaufplan des Gebäudeeigentümers abhängt.
Erweitertes Sortiment für umfassende Versorgung
Doch nicht nur das Getränkeangebot wird ausgebaut. Norman Rauth nutzt die neu gewonnene Fläche, um seinen Kunden zahlreiche zusätzliche Artikel anzubieten, die bisher nur begrenzt oder gar nicht verfügbar waren.
Zu den neuen Sortimentsbereichen gehören:
- Spirituosen und Tabakprodukte im Kassenbereich
- Kleinelektroartikel und Haushaltsgeräte
- Salzgebäck und erweiterte Spielwaren
- Fahrradartikel und Autozubehör wie Motorenöle
„Wir versuchen, möglichst viel aufzufangen, damit die Kundschaft in und um Sternberg sowie die Touristen eigentlich alles an einem Platz haben“, betont der Marktinhaber. Damit soll auch dem altersbedingten Wegbrechen von Fachgeschäften in der Region entgegengewirkt werden – beispielsweise durch das Fahrradsortiment, nachdem das entsprechende Fachgeschäft in Sternberg geschlossen wurde.
Modernisierung des Hauptmarktes
Parallel zur Erweiterung wird auch der bestehende Edeka-Hauptmarkt weiter modernisiert. Das Getränkesortiment im Hauptmarkt wird zwar reduziert, dafür werden alle anderen Sortimente auf den aktuellen Stand von 2026 gebracht.
„Sie werden alle auf den Stand von 2026 gebracht“, plant Norman Rauth konkret. „Wir werden in allen Bereichen noch etwas wachsen, sodass wir sagen können: Der Markt ist jetzt up to date.“
Zu den geplanten Verbesserungen gehören:
- Mehr Bio-Artikel im Sortiment
- Zusätzliche Feinkost aus osteuropäischen und asiatischen Regionen
- Optische und atmosphärische Anpassungen an das Gesamtkonzept
Tedi plant mögliche Filiale am selben Standort
Nicht nur Edeka selbst plant Neuerungen: Im ehemaligen Penny-Gebäude am Schäferkamp bleibt noch Platz für ein weiteres Geschäft. Nach Informationen mehrerer Quellen plant der Non-Food-Discounter Tedi dort eine Filiale.
Das Unternehmen, das sich auf Geschenkartikel, Bastelmaterial, Schreibwaren und Dekoration spezialisiert hat, hält sich jedoch bisher offiziell bedeckt. Auf Anfrage teilte Tedi mit: „Wir können Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts bestätigen.“
Für den Edeka-Getränkemarkt steht dagegen bereits das Gestaltungskonzept fest: Wie ein erster Blick auf die visuelle Inszenierung zeigt, wird das Konzept des Hauptmarktes übernommen. Großflächige Fotos aus der Region werden die Wände zieren, und der Getränkemarkt soll einladend, rustikal-modern und geräumig wirken – sowohl optisch als auch atmosphärisch perfekt in das Sternberger Edeka-Konzept integriert.
Ein paar Wochen nach Ostern können sich die Kunden dann selbst ein Bild von den umfassenden Veränderungen machen und das erweiterte Angebot des Sternberger Edeka erkunden.



