Blumenpreise steigen: Floristin Margit (71) kämpft trotz Energiekosten für ihren Traumberuf
Blumenpreise steigen: Floristin Margit kämpft für Traumberuf

Blumenpreise steigen deutlich: Floristin Margit (71) kämpft für ihren Traumberuf

Die Preise für Rosen und andere Blumen steigen zum Frauentag traditionell aufgrund der hohen Nachfrage. Doch in diesem Jahr kommen weitere Faktoren hinzu, die die Situation für Blumenhändler wie die 71-jährige Margit Förster aus Röbel an der Müritz deutlich verschärfen. Die Konflikte im Nahen Osten und die daraus resultierenden gestiegenen Transport- und Energiekosten machen sich auch im Blumen-Großhandel bemerkbar.

Energiekosten belasten Blumenläden

Margit Förster führt seit der Wende das Blumenhaus Förster in Röbel und beobachtet seit längerem eine deutliche Preisentwicklung beim Einkauf. „Ja, wesentlich gestiegen, sag ich jetzt mal, teilweise um das Doppelte“, erklärt die erfahrene Floristin. Besonders an Höhepunkten wie dem Frauentag, Muttertag oder Valentinstag seien bestimmte Artikel wie rote oder weiße Rosen besonders gefragt und entsprechend teuer.

Die Floristin betont, dass sich die gesamte Preisentwicklung bei ihnen niederschlage. „Wir bezahlen zum Beispiel auch Mautgebühren bei unseren Händlern und überall machen sich die Energiepreise bei der Züchtung oder bei der Entwicklung der Pflanzen und beim Transport der Pflanzen immer bemerkbar“, so Förster. Trotz dieser Belastungen versucht sie, die Preise für ihre Kunden bezahlbar zu halten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Rosen zum Frauentag zwischen 1,50 und 3,50 Euro

Zum Frauentag bietet Margit Förster derzeit Rosen für zwischen 1,50 und 3,50 Euro an. „Wir versuchen natürlich auch nicht eine Preissteigerung, sagen wir mal, jetzt um das Doppelte oder Dreifache zu bewirken, weil das muss ja auch für den Kunden irgendwo noch bezahlbar sein“, erklärt sie. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Einkaufspreise zum Frauentag zwar etwas angestiegen, direkte Auswirkungen durch die Konflikte im Nahen Osten spüre sie jedoch noch nicht deutlich.

Noch sind Rosen verfügbar, doch für Händler wie Margit Förster wird der Einkauf immer teurer. „Ich hoffe, dass wir auch jetzt durch die neue Situation weltweit nicht unbedingt so eine größere Entwicklung haben, preislich gesehen“, sagt die Floristin. Für sie stehe jedoch fest, dass sie in den nächsten Jahren diese Preise noch halten wolle.

Traumberuf trotz Herausforderungen

Für Margit Förster ist die Floristik ihr absoluter Traumberuf, den sie trotz der enormen Kosten nicht aufgeben möchte. Seit der Wende betreibt sie ihr Blumenhaus in Röbel und steht täglich vor neuen Herausforderungen. Die hohen Energiekosten stellen sogar etablierte Blumenläden vor bisher unbekannte Probleme, doch die 71-Jährige zeigt, wie sie damit umgeht.

Ob sich die Konflikte im Nahen Osten langfristig auf Händler wie Margit Förster auswirken, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Floristin bleibt jedoch optimistisch und kämpft weiter für ihren Traumberuf und ihre Kunden in der Müritz-Region.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration