Lausitzer Findlingspark Nochten startet in die Frühlingssaison
Der Lausitzer Findlingspark Nochten im ostsächsischen Boxberg hat am Samstag offiziell seine Saison eröffnet. Bis zum 29. März präsentiert der Park unter dem Titel „Frühlingsleuchten“ beeindruckende Lichtkunstinstallationen des Cottbuser Künstlers Jörg Hanitzsch. Zu den Highlights zählen „Leuchtende Pinguine auf einer Hangabfahrt“ und ein riesiges „XXL-Spinnennetz mit rund 50 Metern Durchmesser“, wie der Förderverein Lausitzer Findlingspark mitteilte. Aufgrund der abendlichen Lichtkunst bleibt der Park in dieser Zeit bis 22.00 Uhr geöffnet.
Tag und Nacht ein Erlebnis
Tagsüber lockt der Park mit einer rund 200 Meter langen Open-Air-Galerie, die die Themen Popart und den „Pfad der Hoffnung“ präsentiert. Diese Kombination aus natürlicher Blütenpracht und künstlerischen Installationen macht den Besuch zu einem ganzjährigen Highlight. Der Park erstreckt sich über ein 20 Hektar großes Areal, auf dem etwa 7.000 skandinavische Findlinge in sieben malerisch gestalteten Gartenwelten liegen.
Veranstaltungsprogramm und Neuheiten
Am Ostermontag startet der Findlingspark mit einem großen Familienfest in sein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für dieses Jahr. Eine besondere Neuheit ist das deutsch-polnische Sommerfest „Gartenmagie“, das am 14. Juni stattfinden wird. Der Park, der 2003 eröffnet wurde, gilt als europaweit einzigartiger Steingarten und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Tagebau Nochten.
Einzigartige Gartenarchitektur
Ein drei Kilometer langer Rundweg verbindet die sieben Themengärten des Parks miteinander, darunter:
- Felsengarten
- Heidemoor
- Teichgarten
Der Weg bietet dabei immer wieder Blicke auf das nahegelegene Kraftwerk Boxberg. Die sorgfältige Gestaltung mit Findlingen und Pflanzen macht den Findlingspark Nochten zu einem bedeutenden touristischen Anziehungspunkt in der Lausitz.



