Gerolsteiner Brunnen knackt Umsatzrekord: 349 Millionen Euro dank stillem Wasser
Gerolsteiner knackt 349-Millionen-Marke mit stillem Wasser

Gerolsteiner Brunnen erzielt Rekordumsatz in der Vulkaneifel

Der Mineralwasserproduzent Gerolsteiner Brunnen aus der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz hat im Geschäftsjahr 2025 ein beeindruckendes Wachstum verzeichnet. Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf knapp 349 Millionen Euro, während der Absatz sogar um 3,4 Prozent auf 8,3 Millionen Hektoliter zulegte. Diese positive Entwicklung wird maßgeblich durch die steigende Nachfrage nach stillem Wasser und aromatisierten Mineralwassersorten getrieben.

Stilles Wasser und aromatisierte Varianten als Wachstumstreiber

Besonders stilles Mineralwasser ohne Kohlensäure verzeichnete ein überdurchschnittliches Wachstum, wie das Unternehmen mitteilte. Aromatisiertes Mineralwasser, das kalorienfrei und natürlich ist, fand großen Anklang bei gesundheitsbewussten Verbrauchern. Diese Produktinnovationen haben sich als Schlüssel zum Erfolg erwiesen und tragen wesentlich zur positiven Bilanz bei.

Roel Annega, der Vorsitzende der Geschäftsführung, äußerte sich zufrieden: „Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit unserem Innovations-Kurs die richtigen Schwerpunkte setzen.“ Das Unternehmen plant weitere Investitionen in Technologie, Prozessoptimierung, Ressourcenschutz und die Weiterentwicklung des Produktportfolios, um den Wachstumskurs fortzusetzen.

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Führungswechsel steht bevor

Trotz der erfolgreichen Zahlen gibt Roel Annega seinen Posten auf. Der Niederländer hatte bereits Anfang des Jahres angekündigt, das Unternehmen Ende August 2026 aus persönlichen Gründen zu verlassen, um in sein Heimatland zurückzukehren. Bislang hat Gerolsteiner Brunnen noch keinen Nachfolger für diese Position gefunden.

Unternehmensprofil und Eigentümerstruktur

Gerolsteiner Brunnen bezeichnet sich selbst als umsatzstärkste Mineralwassermarke in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 850 Mitarbeiter und gibt den genauen Gewinn nicht öffentlich bekannt. Die Anteilseigner setzen sich aus der Bitburger Unternehmensgruppe mit 51 Prozent und der Buse KSW in Bad Hönningen im Kreis Neuwied mit 32 Prozent zusammen.

Die Vulkaneifel bleibt damit ein bedeutender Standort für die deutsche Mineralwasserindustrie, und Gerolsteiner Brunnen setzt mit seinen innovativen Produkten weiterhin Maßstäbe im Markt.

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