Schnitzelgenuss trotz Personalmangel: Ein Lokalbesuch in Finowfurt
Schnitzelgenuss trotz Personalmangel in Finowfurt

In der Gastronomie macht sich der Personalmangel zunehmend bemerkbar. Diejenigen, die noch arbeiten, geben ihr Bestes – das erlebte eine Redakteurin der Uckermark bei einem Ausflug nach Finowfurt.

Ein Ausflug zum Oldtimertreffen

Mein Mann hatte die glorreiche Idee, am Sonntag noch schnell zum alten Flugplatz zu fahren, um die Abfahrt der Oldtimer vom Ostfahrzeugtreffen zu verfolgen. Wir positionierten uns direkt an der Ortsdurchfahrt und entdeckten das dortige Bistro. Es sah zwar nicht wie ein Gourmettempel aus – das Mobiliar draußen war denkbar schlicht – doch wir sollten überrascht werden.

Stress in der Küche, aber Leidenschaft auf dem Teller

Während ich miterlebte, wie die vermutlich frisch eingestellte Bedienung sich um die volle Hütte kümmerte, hörte ich nebenbei, dass Personalmangel herrsche und die Küche schlecht besetzt sei. Ich dachte mir: „Oh je, das kann dauern.“ Mein Mann war zum Glück von den vorbeifahrenden Fahrzeugen abgelenkt.

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Ich beobachtete die Kellnerin und fühlte mich in meine Studentenzeit zurückversetzt, als ich selbst ohne Ahnung von Gastronomie Essen und Trinken serviert hatte. Nach 45 Minuten hatten wir unsere Bestellung aufgegeben: einmal Bauernfrühstück und für mich das Schnitzel mit Champignons.

Wider Erwarten servierte die Köchin unser Essen glänzend und dampfend. Glanz soll ja ein Zeichen für gute Qualität sein. Nach dem ersten Bissen wussten wir: Hier liebt jemand seine Arbeit und lässt sich auch von Stress nicht den Spaß verderben. Das Schnitzel war ein Gedicht – blanke Sahne auf dem Teller.

Ein Dank an das Team

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Mühlenbistro-Team, stellvertretend für alle Gastronomen: Ihr macht einen tollen Job. Und die Saison fängt ja erst an.

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