SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt (27.06.2026)

Der Spiegel hat eine neue Zugriffsbeschränkung für seine Inhalte eingeführt. Artikel, die älter als 30 Tage sind oder bereits zehn Mal geöffnet wurden, können nicht mehr kostenlos aufgerufen werden. Stattdessen werden Leser aufgefordert, ein SPIEGEL+-Abo abzuschließen.

Kostenlose Kontingente und Abomodelle

Bisher konnten viele Artikel des Nachrichtenmagazins ohne Einschränkung gelesen werden. Nun greift eine automatische Sperre: Sobald ein Artikel die Altersgrenze von 30 Tagen überschreitet oder die zehnte Öffnung erreicht, erscheint eine Paywall. Leser sehen dann eine Meldung, dass der Link nicht mehr gültig sei, und werden auf ein Abo-Angebot weitergeleitet.

SPIEGEL+ bietet mehrere Tarife: Ein Monatsabo für Neukunden kostet 1 Euro für die ersten vier Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Das Jahresabo ist mit 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen rabattiert, anschließend ebenfalls 5,99 Euro pro Woche. Beide Abos beinhalten vollen Zugriff auf alle S+-Artikel, die digitale Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper und den S+-Newsletter.

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Technische Umsetzung und Kündigungsbedingungen

Die Abrechnung erfolgt über iTunes. Das Abo verlängert sich automatisch um einen Monat oder ein Jahr, sofern nicht 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung ist in den iTunes-Einstellungen möglich. Für die Nutzung außerhalb der App muss das Abo mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden. Mit dem Kauf akzeptieren Nutzer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung.

Diese Maßnahme soll die Digitalstrategie des Spiegels stärken und mehr Leser zu zahlenden Abonnenten machen. Die Beschränkung betrifft ausschließlich Artikel, die unter SPIEGEL+ fallen; andere Inhalte der Website bleiben frei zugänglich.

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