Bayern: Mehr Unfälle mit jungen Fahrern, aber weniger Verletzte
Bayern: Mehr Unfälle mit jungen Fahrern, weniger Verletzte

Eine positive und eine negative Entwicklung zeichnet sich bei jungen Autofahrern in Bayern ab: Während die Unfallbeteiligung in den ersten fünf Monaten des Jahres deutlich zunahm, ging die Zahl der Verletzten und Toten zurück. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Innenministeriums und des ADAC Südbayern hervor.

Anstieg der Unfälle, Rückgang der Personenschäden

In den Monaten Januar bis Mai 2026 registrierten die Behörden 9.248 Unfälle mit Autofahrern im Alter von 18 bis 24 Jahren. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Innenministerium wies jedoch darauf hin, dass die vorläufigen Zahlen zu diesem frühen Zeitpunkt noch Schwankungen unterliegen.

Parallel dazu sank die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in dieser Altersgruppe um 2,9 Prozent auf 2.666. Besonders erfreulich: Die Zahl der Verkehrstoten fiel von 30 auf 17 – ein Rückgang um mehr als 43 Prozent. Auch die Zahl der Verletzten reduzierte sich um 2,6 Prozent auf 3.997.

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Kleinunfälle dominieren den Anstieg

Der Anstieg der Verkehrsunfälle mit jungen Fahrern betrifft laut Ministerium vor allem sogenannte Kleinunfälle ohne Personenschaden, also überwiegend Blechschäden. Dies erkläre die gegenläufige Entwicklung von Gesamtunfallzahl und Verletztenzahlen.

Der ADAC Südbayern rief Fahranfänger und junge Fahrer dazu auf, ihre Fahrpraxis zu erweitern und an Fahrsicherheitstrainings teilzunehmen. „Wer Gefahrensituationen wie plötzliches Ausweichen oder Bremsen unter professioneller Anleitung trainiert, gewinnt Sicherheit und kann im Ernstfall schneller reagieren“, betonte David Dodaro, Fahrsicherheitstrainer beim ADAC Südbayern.

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