Im Main-Tauber-Kreis ist ein Korianderlager vollständig niedergebrannt und hat einen Sachschaden in Höhe von rund 400.000 Euro verursacht. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden in Külsheim, einer Stadt im Nordosten Baden-Württembergs.
Knall und Vollbrand
Der Besitzer des betroffenen Bauernhofs habe einen lauten Knall gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei mit. Das Feuer breitete sich rasch aus, und die Halle geriet in Vollbrand. In dem Gebäude befanden sich neben einer größeren Menge Koriander auch eine Trocknungsanlage und ein Radlader. Die genaue Menge des gelagerten Korianders konnte die Polizei zunächst nicht beziffern, ein Sprecher sprach jedoch von einer „größeren Menge“.
Löscharbeiten und Schadenshöhe
Die Feuerwehr rückte an und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Eine Gefahr für benachbarte Gebäude bestand nach Angaben der Einsatzkräfte nicht. Die Ermittler schätzten den entstandenen Schaden auf rund 400.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen; diese war zunächst unklar.
Hintergrund zu Koriander
Koriander ist ein beliebtes Gewürz, das jedoch polarisiert: Während einige Menschen das Kraut lieben, empfinden andere einen seifigen Geschmack. Diese unterschiedliche Wahrnehmung ist genetisch bedingt. Der Brand in Külsheim zeigt, wie wertvoll Koriander als landwirtschaftliches Produkt sein kann.



