Paketzusteller soll 247-mal ohne Fahrerlaubnis gefahren sein
Ein 26-jähriger Paketzusteller aus Trossingen steht im Verdacht, mehr als 200 berufliche Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis unternommen zu haben. Wie die Polizei mitteilte, wurde dem Mann bereits im Jahr 2019 die Fahrerlaubnis entzogen. Dennoch soll er sich immer wieder hinters Steuer gesetzt haben.
Radarfalle auf der A81 deckt Vergehen auf
Im November vergangenen Jahres geriet der 26-Jährige auf der Autobahn 81 in eine Radarfalle. Bei der Überprüfung der Aufnahmen stellten die Ermittler fest, dass der Mann gar nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Daraufhin wurde gegen ihn ermittelt.
Als der Beschuldigte bei der Polizei in Trossingen (Landkreis Tuttlingen) erschien, trug er typische Berufskleidung eines Paketzustellers. Dies veranlasste die Beamten, auch den Firmensitz des Paketdienstleisters zu durchsuchen. Dabei stellten sie Beweismittel sicher, die insgesamt 247 Fahrten ohne Fahrerlaubnis nachweisen sollen.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, ob der Mann für alle Fahrten verantwortlich ist. Möglicherweise kommen weitere Straftaten wie Urkundenfälschung oder Betrug hinzu. Der 26-Jährige muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen, da das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Straftat darstellt und mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann.
Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Es wird auch untersucht, ob der Arbeitgeber des Paketzustellers seiner Aufsichtspflicht nachgekommen ist. Der Fall zeigt, wie wichtig regelmäßige Kontrollen und die Einhaltung von Verkehrsvorschriften sind.



