Betrugsverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tübinger Professor
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tübinger Professor

Wegen des Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Professor der Universität Tübingen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Tübingen mitteilte, sollen durch den Beschuldigten gegenüber der Universitätsverwaltung Auslagen abgerechnet worden sein, die tatsächlich nicht angefallen sein sollen.

Falsche Abrechnungen bei Exkursionen aufgefallen

An der Universität seien falsche Abrechnungen im Zusammenhang mit Exkursionen aufgefallen, teilte ein Uni-Sprecher mit. Die Universität habe daraufhin Anzeige gegen eine Person erstattet, die an der Universität beschäftigt ist. Aus Sicht der Universität liegen in mehreren Fällen falsche Abrechnungen vor.

Die Entschädigungen liefen bereits: Zum jetzigen Zeitpunkt seien an mehr als 80 Personen Rückzahlungen vorgenommen worden, insgesamt gehe es dabei um eine fünfstellige Summe, sagte der Sprecher. Die genaue Anzahl werde sich aus den weiterlaufenden Überprüfungen ergeben.

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Universität steht in Austausch mit Behörden

Die Universität stehe im engen und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden und in erforderlicher Weise mit Studierenden, die betroffen sein könnten, hieß es. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an.

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