Philipp Hochmair über Gesundheit: „Mit dieser Kur mache ich mich stark“
Philipp Hochmair: „Mit dieser Kur mache ich mich stark“

Philipp Hochmair ist sowohl im Fernsehen als auch auf der Theaterbühne erfolgreich. Dieses Jahr hat der 52-Jährige bereits neue Folgen seiner Reihen „Der Geier“ und „Blind ermittelt“ abgedreht, doch seine Paraderolle bleibt der „Jedermann“. Bei den Salzburger Festspielen 2026 wird er erneut in dieser Rolle zu sehen sein. Im Interview erklärt der Schauspieler, warum diese Figur für ihn eine besonders große persönliche Bedeutung hat, inwieweit sein Auftritt ein körperlicher Kraftakt ist – und gegen welche Inschrift auf seinem Grabstein er nichts einzuwenden hätte.

Dritte Spielzeit als „Jedermann“ in Salzburg

Hochmair spielt den „Jedermann“ zum dritten Mal in Salzburg, abgesehen von verschiedenen anderen Inszenierungen und seinem eigenen Performance-Programm. Auf die Frage, ob dies langsam zur Routine werde, antwortet er: „Nein, weil es in Salzburg eben eine eigene Fassung gibt. Da kommen neue Schauspielerinnen und Schauspieler dazu. Das führt zu einem ständigen Wandel.“ Hinzu komme die Hitze: „Im letzten Jahr wurden auf dem Domplatz bei den Nachmittagsvorstellungen 51 Grad gemessen. Das macht das auch körperlich zu einer Herausforderung, zumal ich während der Aufführung praktisch permanent auf der Bühne stehe und keine Chance habe, mich zwischendrin abzukühlen.“

Vorbereitung mit einer speziellen Kur

Um sich auf die anstrengende Rolle vorzubereiten, setzt Hochmair auf eine spezielle Kur: „Mit dieser Kur mache ich mich stark“, verrät er. Die Kur umfasst unter anderem Kältetherapie und spezielle Atemtechniken, um die körperliche Belastung zu bewältigen. Der Schauspieler betont, dass die Rolle des „Jedermann“ nicht nur schauspielerisch, sondern auch physisch extrem fordernd sei. „Ich muss meine Stimme und meinen Körper in Topform bringen, um die Intensität der Aufführung durchzuhalten“, erklärt er.

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Keine Hollywood-Karriere geplant

Trotz seines Erfolgs strebt Hochmair keine Karriere in Hollywood an. „Ich fühle mich im deutschsprachigen Theater und Fernsehen sehr wohl. Die Arbeit hier ist erfüllend und bietet mir die künstlerische Freiheit, die ich brauche“, sagt er. Er schätze die Vielfalt der Rollen und die Möglichkeit, sich intensiv mit den Figuren auseinanderzusetzen. „Hollywood ist nicht mein Ziel. Ich bin glücklich mit dem, was ich mache.“

Persönliche Bedeutung des „Jedermann“

Für Hochmair hat der „Jedermann“ 2026 eine besonders große persönliche Bedeutung. „Die Figur des Jedermann ist eine zeitlose Metapher für das menschliche Leben und Sterben. In diesem Jahr reflektiere ich noch mehr über Vergänglichkeit und das, was wirklich zählt“, so der Schauspieler. Er fügt hinzu: „Gegen eine Inschrift wie ‚Er hat gelebt und geliebt‘ auf meinem Grabstein hätte ich nichts einzuwenden.“

Körperliche Herausforderungen meistern

Die Vorbereitung auf die Rolle erfordert ein hohes Maß an Disziplin. Hochmair trainiert täglich, um seine Ausdauer und Stimme zu stärken. „Die Hitze auf der Bühne ist extrem, aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Die Kur hilft mir, mich zu regenerieren und fokussiert zu bleiben“, erklärt er. Der Schauspieler ist überzeugt, dass diese körperliche Vorbereitung essenziell für eine überzeugende Darstellung ist.

Die Salzburger Festspiele beginnen im Juli 2026, und Hochmair freut sich darauf, das Publikum erneut mit seiner Interpretation des „Jedermann“ zu begeistern. „Es ist eine Ehre, diese Rolle spielen zu dürfen, und ich gebe jedes Mal mein Bestes, um der Figur gerecht zu werden“, sagt er abschließend.

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