Freizügiges Musikvideo in historischer Kirche
Die Schweizer Sängerin Milune (22) hat mit einem freizügigen Musikvideo in der Thurn-und-Taxis-Kirche in Regensburg für Empörung gesorgt. Das Video, das in den historischen Gemäuern der Kirche gedreht wurde, zeigt die Künstlerin in knapper Kleidung und mit anzüglichen Bewegungen. Der Songtext enthalte laut Kirchenvertretern „in einer Kirche nichts verloren“.
Bistum prüft rechtliche Schritte
Das Bistum Regensburg reagierte umgehend und kündigte an, rechtliche Schritte zu prüfen. Ein Sprecher erklärte: „Die Nutzung eines sakralen Raums für ein derartiges Video ist respektlos und verletzt das religiöse Empfinden vieler Gläubiger.“ Die Kirche sei ein Ort der Besinnung und des Gebets, nicht für „frivole Inszenierungen“.
Reaktionen von Passanten
Passanten in Regensburg zeigten sich schockiert. Ein Anwohner sagte: „So etwas habe ich in 1250 Jahren noch nicht erlebt. Die Kirche ist ein heiliger Ort, das gehört sich nicht.“ Andere kritisierten die Künstlerin scharf und forderten Konsequenzen.
Hintergrund des Skandals
Milune, die in der Schweiz lebt, hatte das Video ohne Genehmigung der Kirchengemeinde gedreht. Die Dreharbeiten fanden offenbar heimlich statt. Die Kirche war zum Zeitpunkt der Aufnahmen für Besucher geöffnet. Das Bistum betonte, dass man keine Erlaubnis erteilt habe und der Vorfall „in keiner Weise toleriert“ werde.
Der Skandal hat bereits Wellen in den sozialen Medien geschlagen. Viele Nutzer verurteilen das Verhalten der Sängerin, während andere die Meinungsfreiheit betonen. Die Kirche plant, Anzeige zu erstatten, falls das Video nicht umgehend gelöscht wird.



