Bei einem Brand in einem Coburger Mehrfamilienhaus hat die Feuerwehr vier Menschen gerettet. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen, wie die Polizei mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag, als ein Notruf einging, wonach offene Flammen aus dem Haus schlugen. Vor Ort sahen die Einsatzkräfte zudem einen Menschen auf dem Dach, der dorthin geflohen war.
Rettungsaktion der Feuerwehr
Mit Atemschutz konnten einige Feuerwehrleute das Haus betreten und drei Menschen aus dem Gebäude holen. Die Person auf dem Dach wurde mit einer Drehleiter gerettet. Alle vier kamen ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und weitere Personen zu schützen.
Schaden und Unterbringung
Der Schaden wird laut Polizei auf 40.000 Euro geschätzt. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar, weshalb über die Stadt Notunterkünfte organisiert wurden. Die Bewohner wurden vorübergehend in anderen Unterkünften untergebracht. Weitere Brandermittlungen laufen, um die genaue Ursache des Feuers zu klären. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden.
Der Brand in Coburg zeigt erneut, wie wichtig schnelles Handeln der Feuerwehr ist. Die geretteten Personen sind außer Lebensgefahr, aber die psychischen Folgen des Erlebnisses werden sie noch lange begleiten. Die Stadt Coburg hat Unterstützung für die Betroffenen angekündigt.



