29-Jähriger stirbt nach Messerattacke in Hamburger Supermarkt
Messerattacke in Hamburg: 29-Jähriger stirbt

In Hamburg-Altona hat eine tödliche Messerattacke für Entsetzen gesorgt. Ein 29-jähriger Mann erlag am Montagabend seinen schweren Stichverletzungen, die er bei einer Auseinandersetzung in einem Supermarkt erlitten hatte. Der mutmaßliche Angreifer, ein 31-Jähriger, wurde noch am Tatort festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft-Vorbereitung. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

Ablauf der Tat

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Auseinandersetzung am 1. Juni gegen 21.27 Uhr in der Stresemannstraße. Zunächst gerieten zwei Männer vor einem Supermarkt in Streit, der sich dann in das Geschäft verlagerte. Dort soll der 31-jährige Tatverdächtige den 29-Jährigen mit einem Messer angegriffen und im Oberkörperbereich schwer verletzt haben.

Festnahme und Rettungsmaßnahmen

Zeugen alarmierten umgehend die Polizei. Einsatzkräfte trafen kurze Zeit später ein und nahmen den mutmaßlichen Angreifer widerstandslos fest. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Schwerverletzten und brachten ihn unter laufenden Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus, wo er wenig später starb.

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Ermittlungen der Mordkommission

Der Kriminaldauerdienst übernahm zunächst die ersten Maßnahmen, bevor die Mordkommission des Landeskriminalamts in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft den Fall übernahm. Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt und soll als Beweismittel ausgewertet werden. Die Ermittler konzentrieren sich nun auf die Rekonstruktion des Tatablaufs, wobei Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und Spurenauswertung eine wichtige Rolle spielen.

Psychosoziale Betreuung

Der Vorfall war auch für Augenzeugen und Mitarbeiter des Supermarkts belastend. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm ihre psychosoziale Betreuung, wie es bei schweren Gewalttaten üblich ist.

Offene Fragen

Der 31-Jährige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ob ein Haftrichter Haftbefehl erlässt, war zunächst offen. Die Polizei hat bislang keine Details zum Auslöser des Streits oder zur Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigem bekannt gegeben. Ob sie sich kannten oder ob es sich um eine zufällige Begegnung handelte, ist unklar. Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

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