Brandenburg: Nur 17,2% der Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung
Brandenburg: Nur 17,2% der Studiengänge beschränkt

Brandenburg bietet beste Chancen auf freie Studienplätze

In kaum einem anderen Bundesland sind die Aussichten auf einen Wunschstudienplatz so gut wie in Brandenburg. Wie eine aktuelle Auswertung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung ergab, sind im kommenden Wintersemester 2026/2027 lediglich 17,2 Prozent der Studiengänge im Land zulassungsbeschränkt. Damit liegt Brandenburg deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 32 Prozent. Noch niedriger ist die Quote nur in Thüringen mit 16,8 Prozent.

Deutschlandweit ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Das CHE berichtet, dass im Wintersemester 2018/2019 noch rund 41 Prozent der Studiengänge einem Numerus Clausus oder einem Auswahlverfahren unterlagen. Die aktuelle Analyse basiert auf den Einträgen der bundesweiten Datenbank HRK Hochschulkompass, Stand Ende Mai 2026.

Unterschiede zwischen Hochschultypen und Abschlussarten

Innerhalb Brandenburgs zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten. An den HAW sind nur rund 12 Prozent der Studienangebote zugangsbeschränkt, während es an den Universitäten etwa 22 Prozent sind. Auch zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen gibt es Abweichungen: Für ein Bachelorstudium (18 Prozent) sind etwas häufiger bestimmte Voraussetzungen wie ein NC oder eine Eignungsprüfung nötig als für Masterstudiengänge (rund 15 Prozent).

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Als zulassungsbeschränkt gilt ein Studiengang laut CHE, wenn ein Numerus Clausus (NC), ein Auswahlverfahren oder eine Eignungsprüfung verlangt wird. Die Daten beziehen sich auf das Wintersemester 2026/2027 und wurden aus der HRK-Hochschulkompass-Datenbank entnommen.

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