Fünf neue Schulen in Berlin: Howoge übergibt 4050 Plätze
Fünf neue Schulen für Berlin: 4050 Plätze

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge hat den Bau von fünf neuen Schulen in Berlin abgeschlossen. Diese sollen pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2026/27 fertiggestellt werden. Insgesamt entstehen rund 4050 Schulplätze, um den steigenden Bedarf in der Hauptstadt zu decken.

Größtes Projekt: Gemeinschaftsschule Adlershof

Das Vorzeigeprojekt ist die Gemeinschaftsschule Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie ist die größte derzeit im Bau befindliche Schule in Berlin. Das Grundstück umfasst 3,5 Hektar, was fast fünf Fußballfeldern entspricht. Hier sollen 1400 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.

Weitere Schulstandorte in vier Bezirken

Neben der Gemeinschaftsschule Adlershof entstehen vier weitere Schulen in verschiedenen Berliner Bezirken:

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  • Ein vierzügiges Gymnasium in der Schulstraße im Bezirk Mitte für 664 Schülerinnen und Schüler.
  • Eine sechszügige Integrierte Sekundarschule (ISS) in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) mit rund 600 Schulplätzen.
  • Eine weitere sechszügige ISS mit 600 Plätzen an der Garzauer Straße in Biesdorf (Marzahn-Hellersdorf).
  • Das neue Heinrich-Hertz-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg mit 784 Schulplätzen.

Das Heinrich-Hertz-Gymnasium war bisher in der Rigaer Straße untergebracht. Die bestehende Schulgemeinschaft soll im Laufe des kommenden Schuljahres in die neuen Räume nahe des Ostbahnhofs umziehen.

Übergabe an die Bezirke im Juni

Die Schulen sollen noch im Juni 2026 an die jeweiligen Bezirke übergeben werden. Die Howoge betont, dass die Bauvorhaben termingerecht abgeschlossen wurden.

Wachsender Bedarf an Schulplätzen

Laut Daten der Bildungsverwaltung waren zu Beginn des Schuljahres 2024/25 rund 408.000 Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen in Berlin eingeschrieben. Das sind rund 4000 mehr als im Vorjahr, als die Zahl erstmals seit 25 Jahren wieder über die 400.000-Marke gestiegen war. Die neuen Schulen sollen helfen, den steigenden Bedarf zu decken.

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