Heinrich-Böll-Oberschule: Erfolgsgeschichte einer Spandauer Schule
Heinrich-Böll-Oberschule: Erfolgsgeschichte einer Spandauer Schule

Mit dem Abschluss des diesjährigen Anmeldeverfahrens für Berliner Oberschulen steht fest: Die Heinrich-Böll-Oberschule in Spandau belegt nicht nur den ersten Platz in ihrem Bezirk, sondern auch Platz zwei unter allen Integrierten Sekundarschulen Berlins. Schulleiterin Birgit Faak, die die Schule seit 2012 leitet und zum 1. August 2026 in den Ruhestand tritt, blickt in einem Gastbeitrag auf die Entwicklung zurück und dankt ihrem Team.

Historischer Höchststand bei den Anmeldungen

Die Heinrich-Böll-Oberschule, eine Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe, verzeichnet im aktuellen Anmeldeverfahren einen historischen Höchststand: Für 156 Schulplätze gingen insgesamt 396 Anmeldungen ein – so viele wie nie zuvor. Damit liegt die Schule nicht nur in Spandau vorn, sondern übertrifft die bislang führende Martin-Buber-Oberschule um rund 60 Anmeldungen.

Vor wenigen Jahren sah die Situation noch ganz anders aus. Im Schuljahr 2018/2019 erreichte die Schule mit lediglich 57 Anmeldungen einen Tiefpunkt. Das Vertrauen in das damals neue Reformkonzept war gering. Mit der grundlegenden Umgestaltung ab 2012 wurde ein neuer Weg eingeschlagen: jahrgangsgemischte Klassen in den Jahrgängen 7 bis 10, innovative Lernformate wie Lernbüros und Studienzeiten sowie ein Fokus auf selbstverantwortliches Lernen und individuelle Förderung.

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Dank an Kollegium und Eltern

Birgit Faak betont: „Der heutige Erfolg ist das Ergebnis eines langen und engagierten Entwicklungsprozesses. Mein besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen. Sie haben sich mit großem Engagement, mit Offenheit und Herzblut auf diesen Weg eingelassen.“

Ebenso dankt sie den Eltern: „die über die Jahre hinweg Vertrauen in die Arbeit der Schule gesetzt und diesen Entwicklungsprozess unterstützt haben – oftmals auch in Zeiten, in denen der Erfolg noch nicht absehbar war. Dieses Vertrauen bildet eine zentrale Grundlage für die positive Entwicklung der Heinrich-Böll-Schule.“

Nachhaltige Schulentwicklung als Erfolgsrezept

Faak resümiert: „Unsere Schule hat gezeigt, wie nachhaltige Schulentwicklung gelingen kann: durch ein klares pädagogisches Konzept, ein engagiertes Kollegium und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Schülerinnen und Schülern.“ Die aktuellen Anmeldezahlen seien nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch eine verdiente Anerkennung für viele Jahre intensiver Arbeit. Sie dokumentierten, dass sich Mut zu innovativen Bildungsansätzen und konsequente Qualitätsentwicklung langfristig auszahlen.

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