In Berlin-Mite zeigt sich bei der Anmeldung für die siebten Klassen ein ungewohntes Bild. Mehr als 200 Bewerber erhielten Absagen von ihren Wunschschulen. Besonders an beliebten Gymnasien waren viele Bewerber chancenlos. Die erleichternde Nachricht zuerst: In Berlin-Mitte einen Platz in einer siebten Klasse zu bekommen, ist für Familien auch 2026 problemlos möglich. Das unfreiwillige Pendeln in andere Bezirke, wie man es aus dem Nachbarbezirk Pankow kennt, bleibt den Schülern hier erspart. Auch 230 Bewerber aus Mitte, die sich zunächst in anderen Bezirken beworben hatten, aber gescheitert waren, fanden an den hiesigen Gymnasien und ISS am Ende noch einen Platz.
Anmeldung für die siebten Klassen: Viele Bewerber aus anderen Bezirken
Die Anmeldung für die weiterführenden Schulen in Berlin-Mitte verlief in diesem Jahr anders als erwartet. Viele Familien aus anderen Bezirken bewarben sich an den Gymnasien in Mitte. Besonders gefragt waren Schulen wie das Humboldt-Gymnasium, das Rosa-Luxemburg-Gymnasium und das Lessing-Gymnasium. An diesen Einrichtungen gab es deutlich mehr Bewerber als Plätze. Laut der Schulverwaltung mussten über 200 Kinder eine Absage von ihrer Erstwunschschule hinnehmen.
Kein Schüler musste den Bezirk verlassen
Trotz der Absagen an den Wunschschulen fanden alle Bewerber aus Mitte letztlich einen Platz im Bezirk. Die Schulverwaltung betont, dass kein Kind gezwungen war, in einen anderen Bezirk auszuweichen. Dies unterscheidet die Situation von der im Nachbarbezirk Pankow, wo viele Schüler pendeln müssen. Insgesamt konnten auch 230 Bewerber, die zunächst in anderen Bezirken gescheitert waren, in Mitte unterkommen.
Beliebte Gymnasien besonders betroffen
Die meisten Absagen gab es an den besonders beliebten Gymnasien. Diese Schulen verzeichnen seit Jahren einen hohen Zulauf. „Die Nachfrage nach bestimmten Gymnasien in Mitte ist enorm“, sagte ein Sprecher der Schulverwaltung. „Viele Familien wünschen sich eine Schule mit besonderem Profil oder guter Reputation.“ Die genauen Zahlen zu den Absagen liegen der Schulverwaltung vor, wurden aber nicht im Detail veröffentlicht.
Eltern und Kinder enttäuscht
Bei vielen Familien sorgten die Absagen für Enttäuschung. „Wir hatten uns sehr auf das Humboldt-Gymnasium gefreut“, berichtete eine Mutter. „Nun müssen wir uns mit einer anderen Schule arrangieren.“ Die Schulverwaltung rät Eltern, sich frühzeitig über mehrere Schulen zu informieren und Alternativen in Betracht zu ziehen. Für das kommende Schuljahr rechnet die Verwaltung erneut mit einer hohen Nachfrage.



