In Berlin-Mitte verlassen rund 13 Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss. Eine kleine Privatschule steuert dagegen – ebenso wie der Senat. Schulleiter Pantelis Pavlakidis erklärt, wie die Quinoa-Schule es schafft, dass alle Schüler ihren Abschluss machen.
Erfolgsmodell Quinoa-Schule
Die Quinoa-Schule in Berlin-Mitte ist eine kleine Privatschule, die sich zum Ziel gesetzt hat, Schulabbrecher zu vermeiden. Und das mit Erfolg: Während in Mitte rund 13 Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen, schaffen an der Quinoa-Schule alle Schüler ihren Abschluss. Schulleiter Pantelis Pavlakidis sagt: „Unser Konzept basiert auf enger Betreuung und individueller Förderung. Jeder Schüler wird bei uns gesehen und abgeholt.“
Senat setzt auf ähnliche Konzepte
Auch der Berliner Senat erkennt das Problem der Schulabbrecher und setzt auf ähnliche Konzepte wie die Quinoa-Schule. „Wir müssen die Schulen stärken, die besonders viele Schüler ohne Abschluss haben“, so ein Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung. „Dazu gehören kleinere Klassen, mehr Sozialarbeiter und gezielte Förderprogramme.“
Zahlen und Fakten
Laut aktuellen Statistiken verlassen in Berlin-Mitte rund 13 Prozent der Schüler die Schule ohne Abschluss. Das ist ein alarmierender Wert, der zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Die Quinoa-Schule beweist, dass es anders geht. „Wir haben eine 100-prozentige Abschlussquote“, betont Pavlakidis. „Das ist unser Anspruch und unser Erfolg.“
Ausblick
Der Senat plant, das Modell der Quinoa-Schule auf weitere Brennpunktschulen zu übertragen. „Wir wollen von erfolgreichen Beispielen lernen und diese Konzepte flächendeckend umsetzen“, so der Senatssprecher. „Jeder Schüler verdient die Chance auf einen Abschluss.“ Die Quinoa-Schule zeigt, dass dies möglich ist – mit Engagement, individueller Förderung und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Schüler.



