DDR-Möbel in neuer Schule: Lösung für Heinrich-Hertz-Gymnasium gefunden
DDR-Möbel in neuer Schule: Lösung gefunden

Das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg, eine Vorzeigeschule des Landes, kann nach einem langen Streit über die Möblierung nun doch mit neuen Möbeln in den geplanten Neubau umziehen. Der Berliner Senat hatte sich zuvor geweigert, die Kosten für neues Mobiliar zu übernehmen, was zu einem politischen und öffentlichen Aufschrei führte. Nun gibt es eine Lösung, wie Bezirksreporter Patrick Goldstein berichtet.

Hintergrund des Streits

Das Gymnasium, das für seine hervorragende Lehre und moderne Pädagogik bekannt ist, sollte in ein neu errichtetes Schulgebäude umziehen. Der Senat argumentierte, dass die vorhandenen Möbel aus DDR-Zeiten ausreichend seien und keine Neuanschaffung nötig wäre. Dies stieß bei Eltern, Lehrern und der Schulleitung auf Unverständnis, da die alten Möbel nicht den heutigen Anforderungen an Ergonomie und Lernumgebung entsprächen. Zudem sei der Umzug mit erheblichen Hürden verbunden, da die Möbel nicht für die Raumaufteilung des Neubaus geeignet seien.

Einigung erzielt

Nach intensiven Verhandlungen zwischen dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, dem Senat und der Schulleitung wurde nun eine Einigung erzielt. Der Senat wird die Finanzierung für neue Möbel in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro bereitstellen. „Wir sind erleichtert, dass der Senat eingelenkt hat und nun die notwendigen Mittel zur Verfügung stellt“, sagte ein Sprecher der Schulleitung. Die alten DDR-Möbel sollen an andere Schulen abgegeben werden, die sie noch nutzen können. Der Umzug des Gymnasiums in den Neubau ist für das kommende Schuljahr geplant.

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Auswirkungen auf den Schulbetrieb

Mit der neuen Möblierung wird das Heinrich-Hertz-Gymnasium nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch pädagogisch profitieren. Moderne, ergonomische Möbel fördern die Konzentration und das Wohlbefinden der Schüler. Die Schulleitung betont, dass dies ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Schule sei. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg begrüßt die Entscheidung des Senats und sieht darin ein Signal für die Wertschätzung der Bildungseinrichtungen im Bezirk.

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