E-Scooter-Chaos in Berlin: Kasupke kritisiert Senatspläne
E-Scooter-Chaos: Kasupke kritisiert Senatspläne

Berlin ächzt unter der Hitze, doch der Senat plant offenbar eine Ausweitung der E-Scooter-Flotte. Der Kolumnist und Berliner Urgestein Kasupke schlägt in seiner Kolumne Alarm: „Ick habe jelesen, det der Bestand an ausleihbaren E-Rollan vajrößat wern soll. Dabei sind schon mehr als 45.000 von den Dingan rejistriert. Ick vasteh nich, wat det soll.“

Dauerhafte Behinderung und geringe Nutzung

Die E-Scooter sind nach Kasupkes Beobachtung eine Plage für die Stadt. Sie verursachen nicht nur Unfälle, sondern werden auch im Schnitt höchstens eine Stunde pro Tag genutzt. Die restliche Zeit stehen sie herum – oft mitten auf Gehwegen und behindern Fußgänger. „Nich selten mitten im Weech. Für ne Vakehrsenlastung sorjen se ooch nich – eha fürt Jejenteil“, so Kasupke.

Senat plant Ausweitung auf Außenbezirke

Trotz dieser Missstände will der Regierende Bürgermeister noch mehr E-Scooter in den Außenbezirken zulassen. Kasupke verweist auf das Beispiel Paris, das die Leihroller mittlerweile verboten hat. „Paris hat se vaboten...“, schreibt er in seiner Kolumne und fordert ein Umdenken.

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Die Kritik des Kolumnisten spiegelt die Stimmung vieler Berliner wider. Die E-Scooter gelten als Symbol für eine verfehlte Verkehrspolitik, die mehr Probleme schafft als löst. Ob der Senat auf die wachsende Unzufriedenheit reagiert, bleibt abzuwarten.

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