Expo 2035: Brandenburgs Städte fordern Unterstützung von Woidke
Expo 2035: Städte fordern Woidkes Unterstützung

Die brandenburgische Landesregierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gerät im eigenen Land zunehmend unter Druck, eine Bewerbung der Hauptstadtregion um die Weltausstellung Expo 2035 zu unterstützen. Nach Informationen des Tagesspiegels warten die Städte Königs Wusterhausen, Wildau und Schönefeld seit drei Wochen auf eine Antwort aus Potsdam auf ihr gemeinsames Schreiben, in dem sie eine Expo-Bewerbung fordern.

Zögerliches Agieren aus Potsdam

Die SPD-CDU-Koalition in Brandenburg provoziert mit ihrem zögerlichen Verhalten im Poker um die Expo-Pläne Verstimmungen im Bundesland. Die drei Städte hatten sich in einem Brief an Woidke gewandt und ihre Unterstützung für eine Bewerbung der Hauptstadtregion bekundet. Bislang blieb eine Reaktion des Ministerpräsidenten aus.

Woidke schweigt zur Expo

Woidke selbst hat sich öffentlich noch nicht zu den Expo-Plänen geäußert. Dabei geht es um die Ausrichtung der Weltausstellung im Jahr 2035, die von der Region Berlin-Brandenburg angestrebt wird. Die Städte im Speckgürtel Berlins sehen darin eine große Chance für wirtschaftliche Entwicklung und internationale Aufmerksamkeit.

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Die Befürworter einer Expo-Bewerbung argumentieren, dass die Hauptstadtregion mit ihrer Infrastruktur und Innovationskraft beste Voraussetzungen für eine solche Großveranstaltung biete. Zudem könne die Expo als Katalysator für weitere Investitionen in die Region dienen. Kritiker hingegen warnen vor den hohen Kosten und der Belastung für die öffentlichen Haushalte.

Die Landesregierung in Potsdam steht nun unter Zugzwang, eine klare Position zu beziehen. Die Städte fordern eine baldige Antwort, um die weiteren Planungen vorantreiben zu können. Ob Woidke sich noch vor der Sommerpause äußern wird, ist ungewiss.

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