Die Sächsische Dampfschifffahrt hat wieder mehr Elbwasser unterm Kiel und kann deshalb ihr Fahrtangebot erweitern. Aktuell sind etwa wieder die Schlösserfahrten vom Dresdner Terrassenufer bis nach Pillnitz möglich und elbabwärts die Linie über Meißen hinaus bis Seußlitz befahrbar. Für die Linie von Dresden nach Bad Schandau reicht es allerdings noch nicht, teilte das Unternehmen mit.
Wasserstand soll ab Donnerstagabend wieder fallen
Der Wasserstand der Elbe in Dresden lag am Dienstagmittag bei 69 Zentimetern, normal sind im langjährigen Mittel 1,60 Meter. Bei der Jahrhundertflut im August 2002 waren es 9,40 Meter. Nach Prognosen des Landeshochwasserzentrums soll der Wasserstand in der Nacht zum Mittwoch auf 76 Zentimeter steigen, ab dem Morgen aber wieder fallen und am späten Donnerstagabend auf unter 60 Zentimeter fallen.
Dampfschifffahrt will möglichst konstantes Angebot machen
„Wir sehen uns die Entwicklung der Pegelstände genau an, vor allem die der Pegelstände in Tschechien. Danach können wir planen. Und wir planen so, dass wir unseren Kunden eine möglichst lange Zeit ein konstantes Angebot machen können“, sagte Unternehmenssprecher Christoph Springer der Deutschen Presse-Agentur. Für das nächste Wochenende könne man voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag eine Prognose abgeben. „Es kann aber auch sein, dass die Planungen dafür noch warten müssen.“
Die Elbdampfer haben einen geringen Tiefgang. Bei den aktuellen Pegelständen ist es aber schwierig, alle Anlegestellen zu bedienen. Das gilt vor allem für die Anleger in Diesbar und Prossen.



