Potsdams OB Aubel kämpft für Bürgerhaus in Golm trotz leerer Kassen
OB Aubel setzt sich für Bürgerhaus in Golm ein

Das Potsdamer Rathaus reagiert auf den Unmut aus dem Ortsbeirat: Trotz leerer Kassen in der Landeshauptstadt soll das lang geforderte Bürgerhaus im wachsenden nördlichen Ortsteil Golm nun doch kommen. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos) hat sich persönlich für das Vorhaben eingesetzt und eine entsprechende Beschlussvorlage erstellt.

Übergangslösung für 2025 geplant

Die Stadtverordneten könnten bereits im Juli über die Vorlage abstimmen. Darin heißt es, dass die Vorbereitungen zur Schaffung eines funktionstüchtigen Bürgerhauses unverzüglich aufgenommen werden müssten. Eine Übergangslösung für das wachsende Viertel im Norden der Stadt soll im kommenden Jahr finanziert werden.

Hintergrund ist die monatelange Kritik aus dem Ortsbeirat und der Öffentlichkeit. Das Bürgerhaus in Golm wird seit Langem gefordert, doch bislang war keine Finanzierung gesichert. Mit der neuen Initiative von Oberbürgermeisterin Aubel soll nun Bewegung in die Sache kommen.

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Weitere Schritte

Die genauen Details zur Finanzierung und zur Ausgestaltung des Bürgerhauses müssen noch geklärt werden. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass die Verwaltung zeitnah konkrete Vorschläge unterbreitet. Der Ortsbeirat Golm hatte zuletzt mehrfach auf die Dringlichkeit des Projekts hingewiesen, da der Ortsteil stark wächst und ein Treffpunkt für die Gemeinschaft fehlt.

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