Drei Tote aus dem Rhein in Hessen geborgen – Polizei prüft Zusammenhang
Drei Tote aus Rhein in Hessen geborgen

Im hessischen Landkreis Groß-Gerau sind drei Tote aus dem Rhein geborgen worden. Dies bestätigte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Zuvor hatten mehrere Medien über die tragischen Ereignisse berichtet. Einen direkten Zusammenhang zu den drei im Rhein vermissten Männern wollte der Sprecher zunächst nicht bestätigen. Im Laufe des Tages werde es weitere Informationen geben, hieß es.

Erster Vermisstenfall am Samstagabend

Bereits am Samstagabend hatte die Familie eines 50-jährigen Mannes aus Biblis im Landkreis Bergstraße ihren Angehörigen als vermisst gemeldet. Der Mann war gegen 17:00 Uhr in den Rhein schwimmen gegangen, kehrte jedoch nicht wie gewohnt nach etwa einer Stunde zurück. Daraufhin leitete die Polizei eine groß angelegte Suche ein, unter anderem mit Booten und einem Hubschrauber. Der 50-Jährige konnte jedoch nicht gefunden werden.

Zwei weitere Unglücksfälle während der Suche

Noch während die Beamten im Einsatz waren, wurden sie von Passanten auf einen weiteren Unglücksfall aufmerksam gemacht. An der sogenannten Nato-Rampe im Rhein waren zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren untergegangen. Beide waren nach Polizeiangaben Nichtschwimmer. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) blieben zunächst erfolglos. Notfallseelsorger kümmerten sich um Zeugen des Unglücks.

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Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen der drei Todesfälle aufgenommen. Eine Obduktion soll Klarheit über die Identität der Toten und die Todesursache bringen. Die Behörden warnen angesichts der sommerlichen Temperaturen eindringlich vor den Gefahren des Badens im Rhein, insbesondere für Nichtschwimmer.

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