Elternproteste in Kreuzberg: Ex-Suchtkranke teilen sich Schule mit Grundschülern
Elternprotest in Kreuzberg: Ex-Suchtkranke in Grundschule

Eltern der Rosa-Parks-Grundschule in Friedrichshain-Kreuzberg protestieren gegen die geplante Unterbringung einer ehemaligen Suchtkranken-Schule in denselben Räumlichkeiten. Nach den Sommerferien sollen die jungen Erwachsenen der Tannenhof-Schule in das Gebäude der Grundschule einziehen. Viele Eltern zeigen sich schockiert und fordern klare Sicherheitskonzepte.

Hintergrund der Entscheidung

Die Tannenhof-Schule, eine Einrichtung für junge Erwachsene mit Drogenvergangenheit, benötigt neue Räume. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entschied, die leerstehenden Räume der Rosa-Parks-Grundschule zu nutzen. Die Grundschule liegt in der Nähe des Görlitzer Parks, einem bekannten Drogen-Hotspot. Eltern befürchten negative Auswirkungen auf ihre Kinder.

Elternproteste und Forderungen

„Viele sind geschockt“, sagte ein Elternteil, das anonym bleiben möchte. Die Elternvertretung hat eine Petition gestartet und fordert ein Treffen mit der Bezirksbürgermeisterin. Sie verlangen getrennte Eingänge und klare zeitliche Nutzungsregeln, um Kontakte zwischen Schülern und den ehemaligen Suchtkranken zu vermeiden. „Wir haben nichts gegen die Jugendlichen, aber wir wollen unsere Kinder schützen“, so ein Vater.

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Reaktion des Bezirks

Das Bezirksamt verteidigt die Entscheidung: „Die Tannenhof-Schule ist eine pädagogische Einrichtung mit professioneller Betreuung. Es besteht keine Gefahr für die Grundschüler.“ Ein Sprecher betonte, dass beide Schulen getrennte Bereiche nutzen werden. Dennoch bleibt die Stimmung angespannt. Die Eltern planen weitere Aktionen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

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