WM-Skandal: Rio Ferdinand feiert Trump-Entscheidung und beleidigt TV-Moderator
Rio Ferdinand beleidigt Piers Morgan nach WM-Applaus

Die Einmischung von US-Präsident Donald Trump (80) in die Fußball-Weltmeisterschaft und die daraufhin erfolgte Aufhebung der Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun durch die Fifa haben international für Empörung gesorgt. Doch nicht alle in der Fußballwelt teilen diese Empörung: Der ehemalige englische Nationalspieler Rio Ferdinand (47) feierte die Entscheidung öffentlich und löste damit einen heftigen Schlagabtausch mit TV-Moderator Piers Morgan aus.

Ferdinand feiert Fifa-Entscheidung mit Applaus-Emojis

Rio Ferdinand, der 81 Länderspiele für England absolvierte und 504 Premier-League-Einsätze – die meisten für Manchester United – vorweisen kann, kommentierte einen entsprechenden Beitrag auf der Plattform X mit drei Applaus-Emojis. Damit stellte er sich hinter die umstrittene Fifa-Entscheidung, die auf Trumps Intervention hin die Sperre für Balogun aufhob. Diese Haltung brachte ihm harte Kritik ein, insbesondere von Piers Morgan (61), einem in England bekannten und nicht unumstrittenen TV-Moderator und bekennenden Arsenal-Fan.

Beleidigungen und Gegenangriff: „Steck dir deine Männerbrüste zurück in den Gürtel“

Morgan kommentierte Ferdinands Applaus-Post mit dem Wort „Wirklich?“. Daraufhin schlug der ehemalige Verteidiger zurück: „Steck dir deine Männerbrüste zurück in den Gürtel.“ Morgan konterte: „Einer von uns beiden ist hier gerade definitiv ein Riesen-****... und ich bin's nicht, Bro.“ Die britische Zeitung „Daily Mail“ widmete dem Vorfall einen Artikel mit der Überschrift: „Dies dürfte der letzte Nagel im Sarg seiner Karriere als TV-Experte sein.“

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Hintergrund: Rivalität zwischen Ferdinand und Morgan

Die Rivalität zwischen Rio Ferdinand und Piers Morgan ist nicht neu; die beiden gerieten bereits mehrfach aneinander. Neu ist jedoch die Plumpheit der Beschimpfung, die in den sozialen Medien für Empörung sorgte. Ferdinand gilt als meinungsstarker, aber auch streitbarer Charakter. Er bezeichnete sich selbst unlängst als „Man of the People“ – als einen „Mann des Volkes“. Seine Nähe zur Fifa und zu Präsident Gianni Infantino (56) passt dazu ebenso wenig wie die Tatsache, dass er seinen Lebensmittelpunkt von England nach Dubai verlegte, offiziell wegen der Sicherheit für seine Familie. Dass er in dem Emirat keine Steuern zahlen muss, dürfte jedoch ebenfalls eine Rolle spielen.

Kritik von anderen Fußballgrößen: Jamie Carragher stellt unbequeme Fragen

Auch Liverpool-Legende Jamie Carragher (48) lieferte sich kürzlich eine Auseinandersetzung mit Ferdinand auf X. Er schrieb damals: „Gedanken zu den Preisen für die WM-Tickets? Ein Mann des Volkes würde sicher die Fifa und Infantino zur Rede stellen. Oder war die Gage für die Auslosung ein Vorwand, um dein Schweigen zu erkaufen?“ Diese Kritik verdeutlicht die wachsende Skepsis gegenüber Ferdinands Rolle als TV-Experte und seiner Nähe zur Fifa.

Der Skandal um Rio Ferdinand zeigt, wie tief die Gräben in der Fußballwelt nach der Einmischung von US-Präsident Donald Trump in die WM sind. Während viele Spieler und Funktionäre die Entscheidung der Fifa scharf kritisieren, stellt sich Ferdinand auf die Seite des Weltverbands – und erntet dafür nicht nur Applaus, sondern auch heftige Gegenwehr.

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