Popstar Nina Chuba hat die Stimmung bei ihren Konzerten in Stuttgart scharf kritisiert. In ihrem Podcast mit Drummer Momme Hitzemann bezeichnete sie die Fans in der baden-württembergischen Landeshauptstadt als „lameste Crowd in Deutschland“. „Jedes Jahr ist es immer so ein bisschen … da wird sich nicht viel bewegt“, sagte Chuba. Sie war zuletzt Ende Juni beim Kessel-Festival aufgetreten. Die Aussagen veröffentlichte sie nun in ihrem Podcast und löste damit eine Debatte aus.
Maultaschen oder Sauerstoffmangel? Chuba spekuliert über Ursachen
Chuba zeigte sich verwirrt über den Unterschied zu anderen Städten: „Aber in München gehen die Leute ja immer crazy ab. Also irgendwas muss da mit euch falsch sein.“ Sie spekulierte, ob die geografische Lage Stuttgarts – der sogenannte Kessel – für eine schlechtere Luftqualität sorge: „Vielleicht kriegt ihr nicht genug Sauerstoff wegen dem Kessel?“ Auch regionale Spezialitäten zog sie scherzhaft als Grund heran: „Oder die Maultaschen liegen euch quer im Magen?“ Sie räumte jedoch ein, dass es bei ihrem jüngsten Auftritt extrem heiß gewesen sei.
Die Sängerin, die mit Hits wie „Fieber“ und „Irgendwie“ bekannt wurde, fragte ihre Fans direkt: „Falls ihr aus Stuttgart kommt, sagt doch mal, woran das liegen könnte.“ Die Aussagen sorgten umgehend für Reaktionen in den sozialen Medien. Zuerst hatte die Zeitung „Stuttgarter Nachrichten“ über die Äußerungen berichtet.
Kritik und Zustimmung aus der Fanbase
Unter Chubas Instagram-Post zu dem Thema meldeten sich zahlreiche Follower zu Wort. Ein Nutzer kritisierte die Sängerin scharf: „Wow, du hältst ja voll viel von deinen Fans, die sich bei 40 Grad für dich auf’n Wasen gestellt haben …“ Ein anderer Follower pflichtete Chuba jedoch bei: „Checke selbst als Stuttgarter nicht, warum die Stimmung oft so tot ist.“ Ein weiterer Kommentar lautete scherzhaft: „Schwaben, wir müssen sparen, auch an Emotionen.“ Die Bandbreite der Reaktionen zeigt, dass Chubas Aussagen polarisieren.
Hintergrund: Kessel-Festival wegen Hitze abgesagt
Das Kessel-Festival in Stuttgart, bei dem Chuba auftrat, war Ende Juni nach nur einem Tag wegen außergewöhnlicher Hitze abgesagt worden. Der Veranstalter betonte damals: „Der Gesundheitsschutz von Gästen, Mitarbeitenden und Künstlerinnen und Künstlern steht an erster Stelle.“ Die Temperaturen hatten an dem Tag rund 40 Grad erreicht. Chuba selbst erwähnte die Hitze als möglichen Faktor für die verhaltene Stimmung, blieb aber bei ihrer Kritik an der generellen Atmosphäre in Stuttgart.



