Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben in mehreren U-Bahnhöfen Notruf- und Informationssäulen mit auffälligen Farben markiert. Das Pilotprojekt mit dem Namen „Pink*Zone“ startete heute in den Bahnhöfen Alexanderplatz, Kurfürstenstraße und Britz-Süd. Morgen folgen die Bahnhöfe Walther-Schreiber-Platz und Osloer Straße. Ziel ist es, die Säulen besser sichtbar zu machen und so das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken.
Bunte Markierungen für jeden Bahnhof
Für jeden Bahnhof wurden unterschiedliche Farben gewählt. Die Farben Pink, Gelb, Blau und Rot sollen die Säulen aus der Ferne erkennbar machen. Über einen QR-Code an den Säulen können Fahrgäste ihre Meinung zu den Markierungen abgeben. Laut BVG stehen in Berlin insgesamt rund 570 Notrufsäulen, hauptsächlich an U-Bahnhöfen. Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, kann über den Notrufknopf direkt die Sicherheitsleitstelle der BVG erreichen.
Rückgang der Straftaten
Nach Angaben der BVG erreichten Straftaten in den Fahrzeugen und an den Bahnhöfen im vergangenen Jahr den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren. Im ersten Halbjahr 2026 setzte sich der positive Trend fort: Die registrierten Straftaten gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 16 Prozent zurück. Die BVG führt diesen Rückgang auf ihr umfassendes Sicherheitskonzept zurück, zu dem auch das Pilotprojekt Pink*Zone gehört.
Ausweitung geplant
Falls die farbigen Markierungen bei den Fahrgästen gut ankommen, sollen auch in anderen Bahnhöfen Notrufsäulen mit einer Pink*Zone versehen werden. Die BVG betont, dass die Sicherheit der Fahrgäste höchste Priorität habe. Das Pilotprojekt ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, um das Sicherheitsgefühl in den U-Bahnhöfen zu verbessern.



