Polizei eskortiert werdenden Vater mit hochschwangerer Frau in Kreißsaal
Polizei eskortiert Hochschwangere in Kreißsaal

Ein außergewöhnlicher Polizeieinsatz auf der Autobahn A13 bei Lübben endete am vergangenen Donnerstag mit einer freudigen Nachricht: Statt einen Raser zu bestrafen, eskortierten die Beamten einen werdenden Vater mit seiner hochschwangeren Frau unter Blaulicht ins Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Autofahrer zunächst durch überhöhte Geschwindigkeit und Missachtung des Sicherheitsabstands die Aufmerksamkeit der Autobahnpolizei auf sich gezogen. Bei der Kontrolle stellte sich jedoch heraus, dass auf dem Beifahrersitz eine Frau in den Wehen lag – und das Baby offenbar schneller kommen sollte als geplant.

Von der Verfolgung zur Geburtshilfe

Der aufgeregte Vater bat die Beamten um Hilfe. Die Polizisten zögerten nicht lange und kündigten den Eiltransport in der Klinik an. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es dann direkt ins Krankenhaus nach Lübben. „So konnte in der Geburtsurkunde schließlich doch die Stadt Lübben anstatt einer Straßenkilometrierung als Geburtsort vermerkt werden“, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Der Einsatz zeigt, wie schnell aus einer vermeintlichen Ordnungswidrigkeit eine lebensrettende Aktion werden kann.

Glückliches Ende für alle Beteiligten

Die Polizei betonte, dass der Vater keine Strafe wegen des zuvor begangenen Verkehrsverstoßes erhalten habe. „Offenbar war das Baby schneller als geplant“, so die Polizei. Der kleine Erdenbürger kam wohlbehalten zur Welt – und das in der Stadt Lübben, nicht etwa auf der Autobahn. Die Beamten wünschten der Familie alles Gute. Die Aktion sorgte in den sozialen Medien für positive Resonanz und zeigt die menschliche Seite der Polizeiarbeit.

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