Verhaltensbiologin und Philosophin Susana Monsó erforscht, wie Tiere mit dem Tod umgehen. Im Interview mit dem Tagesspiegel Plus erklärt sie, warum der Mensch sich lange etwas vorgemacht hat, wenn er Tieren Gefühle und ein Todeskonzept abspricht.
Die Vielfalt des Tierreichs anerkennen
Auf die Frage, was sie am meisten beeindrucke, antwortet Monsó: „Wir sollten zunächst mit den Generalisierungen aufhören: auf der einen Seite wir Menschen, auf der anderen ‚die Tiere‘.“ Es gebe Säugetiere, Kriechtiere, Vögel und zigtausende Arten – keine homogene Gruppe. Diese Diversität anzuerkennen, sei ein großer Schritt, um das Tierreich mehr zu respektieren. Besonders beeindrucke sie das Verhalten des Opossums.
Der Tod ist kein unfairer Deal
Monsó betont, dass der Tod für Tiere nicht unfair sei, da sie kein Bewusstsein für die Endlichkeit hätten wie der Mensch. Dennoch zeigten viele Arten Trauer und Verständnis für den Tod von Artgenossen. Die Wissenschaft müsse hier umdenken.
Das vollständige Interview lesen Sie im Tagesspiegel Plus.



