Dermatologin verrät: Drei Mittel reichen für Hautpflege
Dermatologin: Drei Mittel reichen für Hautpflege

Die Kölner Dermatologin Esther von Stebut hat in einem Interview mit dem SPIEGEL die häufigsten Gefahren für die Haut benannt und erklärt, wie man sich wirksam schützen kann. Zu den größten Risikofaktoren zählen UV-Strahlen, Feinstaub und Rauchen. Diese Faktoren können nicht nur vorzeitige Hautalterung verursachen, sondern auch die Entstehung von weißem Hautkrebs begünstigen.

Wie entsteht weißer Hautkrebs?

Weißer Hautkrebs, auch bekannt als Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom, entsteht laut von Stebut durch kumulative Sonnenschäden über Jahre hinweg. Anders als der schwarze Hautkrebs (Melanom) tritt er vor allem an Stellen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Ohren und Handrücken. „Die UV-Strahlung schädigt die DNA der Hautzellen, was zu unkontrolliertem Wachstum führen kann“, erklärte die Expertin.

Drei Stoffe für eine gute Pflege

Für die tägliche Hautpflege reichen laut von Stebut drei Stoffe aus: Feuchtigkeitscreme, Sonnenschutz und ein Reinigungsprodukt. „Viele Menschen verwenden zu viele Produkte, was die Haut eher reizt als nützt“, so die Dermatologin. Sie empfiehlt, auf einfache, nicht reizende Inhaltsstoffe zu achten und vor allem auf einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder 50) zu setzen.

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Weitere Schutzmaßnahmen

Neben der richtigen Pflege betont von Stebut die Bedeutung von mechanischem Schutz: „Hüte, langärmlige Kleidung und Schatten sind die effektivsten Mittel gegen UV-Strahlen.“ Zudem rät sie, Rauchen zu vermeiden, da Nikotin die Durchblutung der Haut verschlechtert und den Alterungsprozess beschleunigt. Feinstaub könne man durch regelmäßiges Reinigen der Haut nach dem Aufenthalt im Freien reduzieren.

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