James Van Der Beek an Darmkrebs gestorben: Diese Symptome sollten Sie kennen
James Van Der Beek an Darmkrebs gestorben: Diese Symptome sollten Sie kennen

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Das Tückische: Der Tumor wächst meist langsam und verursacht anfangs oft keinerlei Beschwerden. Viele Betroffene fühlen sich gesund, während die Krankheit bereits voranschreitet.

Jetzt sorgt ein prominenter Fall für neue Aufmerksamkeit. „Dawson’s Creek“-Star James Van Der Beek ist im Alter von 48 Jahren gestorben. Der Schauspieler litt an fortgeschrittenem Darmkrebs. Bei der Diagnose war er erst 46. Besonders erschütternd: Van Der Beek galt als gesundheitsbewusst. Er achtete auf seine Ernährung und trieb viel Sport. Sein Fall zeigt: Es kann jeden treffen.

Darmkrebsexperte Steffen Pistorius, Leitender Arzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Asklepios-Klinik Radeberg, warnt davor, Anzeichen zu ignorieren – aber auch davor, in Panik zu verfallen. „Es reicht nicht, Darmkrebsindikatoren zu sehen. Man muss sie auch richtig deuten“, sagt der Mediziner.

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Darmkrebs entsteht meist aus gutartigen Polypen, die sich über Jahre hinweg bösartig verändern können. In der Frühphase verursacht die Erkrankung häufig keine Schmerzen. Genau das macht sie so tückisch. Viele Symptome sind unspezifisch – sie können auch harmlose Ursachen haben. Deshalb werden Warnzeichen oft verdrängt oder falsch eingeordnet.

Zu den möglichen Symptomen zählen: häufigerer Stuhlgang als üblich, Blut im Stuhl, Durchfall, auffällige Blähungen, anhaltende Müdigkeit und ungewollter Gewichtsverlust. Nicht jedes dieser Symptome bedeutet automatisch Krebs, so der Experte. Entscheidend ist, ob Beschwerden neu auftreten, ungewöhnlich stark sind und über Tage oder Wochen bestehen bleiben.

„Mitunter handelt es sich um einen Fehlalarm. Aber lieber ein Fehlalarm zu viel als ein unerkannter Darmkrebs“, sagt Pistorius. Eine Darmspiegelung ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung. Dabei können Polypen direkt entfernt werden – Krebs entsteht dann oft gar nicht erst.

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