Wechseljahre: Diese Lebensmittel sollten Frauen meiden – Gynäkologin gibt Tipps
Wechseljahre: Diese Lebensmittel meiden – Gynäkologin rät

Zucker und Alkohol in den Wechseljahren reduzieren

Viele Frauen stellen in den Wechseljahren fest, dass sie bestimmte Lebensmittel plötzlich schlechter vertragen. Grund sind hormonelle Veränderungen, die Stoffwechsel, Verdauung und Insulinempfindlichkeit beeinflussen. Dr. Heidi Gößlinghoff, Gynäkologin, rät daher, besonders zuckerhaltige Lebensmittel wie Süßigkeiten, Softdrinks und stark gesüßte Snacks zu reduzieren. Diese lassen den Blutzucker schnell ansteigen und abfallen, was Heißhunger, Energietiefs und Stimmungsschwankungen begünstigt.

Auch Alkohol wird in den Wechseljahren häufig schlechter vertragen. Er kann Hitzewallungen verstärken, den Schlaf beeinträchtigen und zusätzliche Kalorien liefern. Die Expertin empfiehlt, den Konsum von Alkohol zu überdenken und gegebenenfalls zu reduzieren.

Scharfe Speisen und Koffein als Auslöser

Scharf gewürzte Speisen können bei manchen Frauen Hitzewallungen oder Schweißausbrüche auslösen. Ähnlich verhält es sich mit Koffein: Große Mengen Kaffee oder Energydrinks können Nervosität, Herzklopfen, Schlafprobleme sowie eine gereizte Blase fördern. Dr. Gößlinghoff rät, auf die individuelle Reaktion des Körpers zu achten und gegebenenfalls die Aufnahme von scharfen Gewürzen und Koffein zu reduzieren.

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Salz, Fett und verarbeitete Lebensmittel

Stark verarbeitete Fertigprodukte enthalten oft viel Salz, Zucker und ungünstige Fette, während sie gleichzeitig nur wenige wichtige Nährstoffe liefern. Sehr salzhaltige Lebensmittel können Wassereinlagerungen begünstigen und den Blutdruck erhöhen. Fettige und frittierte Speisen bleiben länger im Magen und können Sodbrennen oder Verdauungsprobleme fördern. Die Gynäkologin empfiehlt, auf eine ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten zu setzen und Fertigprodukte zu meiden.

Kohlensäure, Milchprodukte und individuelle Empfindlichkeiten

Kohlensäurehaltige Getränke können Blähungen und ein Völlegefühl verstärken. Darüber hinaus entwickeln manche Frauen individuelle Empfindlichkeiten, etwa gegenüber Milchprodukten, Weizen oder histaminreichen Lebensmitteln. Welche Lebensmittel Beschwerden auslösen, ist jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich. Dr. Gößlinghoff empfiehlt deshalb keine strengen Verbote. Oft reicht es, einzelne Lebensmittel bewusster zu essen, weniger davon zu nehmen und auf die Reaktion des Körpers zu achten.

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