Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen Rechtsanwalt erhoben, der einen Kollegen in dessen Kanzlei geschlagen haben soll. Der Vorfall ereignete sich im Juli 2023 in Berlin-Mitte. Nach Angaben der Ermittler soll der 54-jährige Anwalt sein 47-jähriges Opfer mit Fäusten attackiert und dabei verletzt haben. Der Grund für die Auseinandersetzung war offenbar ein privater Streit.
Hintergründe der Tat
Laut Anklage soll der Beschuldigte den Kollegen in dessen Kanzlei aufgesucht und dort unvermittelt auf ihn eingeschlagen haben. Das Opfer erlitt Prellungen und eine Platzwunde am Kopf, die ambulant behandelt werden musste. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten gefährliche Körperverletzung vor. Der Anwalt selbst schweigt zu den Vorwürfen.
Rechtliche Konsequenzen
Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Zudem könnte ihm die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen werden. Der Prozess soll vor dem Landgericht Berlin stattfinden. Ein Termin steht noch nicht fest.
Der Fall sorgt in der Berliner Anwaltschaft für Aufsehen. Kollegen zeigen sich schockiert über die Tat. Der angegriffene Anwalt hat nach eigenen Angaben noch immer mit den psychischen Folgen der Attacke zu kämpfen. Er fordert eine strenge Bestrafung des Täters.



