Auftragsmorde in Frankfurt verhindert: Fünf Festnahmen nach Waffenfund
Auftragsmorde in Frankfurt verhindert: Fünf Festnahmen

Die Polizei hat in Frankfurt fünf mutmaßliche Auftragsmörder festgenommen und damit geplante Morde in der Innenstadt vereitelt. Die Verdächtigen im Alter von 18 bis 19 Jahren wurden am vergangenen Freitag von Spezialeinheiten des Zollfahndungsamts Frankfurt und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) gefasst. Nach Angaben der Ermittler sollte noch am selben Tag mindestens eine Person erschossen werden.

Waffen und Drogen sichergestellt

Bei den Durchsuchungen nach den Festnahmen stellten die Beamten zwei scharfe Schusswaffen, rund 50 Schuss Munition, etwa 300 Gramm Haschisch sowie weitere Beweismittel sicher. Die Waffen wurden fotografiert und als Beweismittel beschlagnahmt. Unter den Festgenommenen befindet sich auch der mutmaßliche Schütze, der die Morde ausführen sollte.

Hinweis aus laufendem Verfahren

Den entscheidenden Hinweis erhielten die Ermittler im Rahmen eines laufenden Verfahrens. Am 3. Juli erfuhren Zoll und Polizei von den geplanten Taten. Die Gruppe wollte die Auftragsmorde offenbar mit einer Videobrille aufzeichnen. Die fünf Tatverdächtigen wurden einen Tag nach dem Zugriff dem Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der Ermittlungsrichter gegen alle fünf Beschuldigten Untersuchungshaft an.

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Ermittlungen laufen weiter

Die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, dem Zollfahndungsamt Frankfurt/Main und dem Hessischen Landeskriminalamt gemeinsam geführt. Die Hintergründe der geplanten Morde und mögliche Auftraggeber sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

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