Berlin-Lichtenberg: Mann fährt 28-Jährigen nach Streit um Tempo an
Berlin: Mann fährt 28-Jährigen nach Streit an

In Berlin-Lichtenberg hat ein Autofahrer nach einem Streit um zu schnelles Fahren einen 28-jährigen Mann mit seinem BMW angefahren und verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Montag vor einer Gemeinschaftsunterkunft an der Landsberger Allee. Der Fahrer flüchtete zunächst, meldete sich aber später bei der Polizei. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen erhöhten Wert.

Streit eskaliert: Mann springt auf Motorhaube

Laut Polizei hatte der Autofahrer angehalten, um Menschen aus seinem BMW aussteigen zu lassen. Der 28-Jährige sprach ihn auf die aus seiner Sicht zu hohe Geschwindigkeit an. Im Verlauf des Gesprächs sprang der 28-Jährige auf die Motorhaube des Wagens und schlug mit der Faust gegen die Windschutzscheibe. Als der Mann daraufhin zusammen mit einer ebenfalls 28-jährigen Frau und einem sechsjährigen Kind weiterging, fuhr ihn der Autofahrer an.

Der 28-Jährige erlitt Verletzungen am Schienbein, an der Schulter sowie diverse Schürfwunden. Der Autofahrer fuhr davon und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen. Später meldete sich der Mann bei der Polizei. Ein freiwilliger Atemalkoholtest habe einen erhöhten Wert ergeben, hieß es.

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Falsche Kennzeichen und weitere Auseinandersetzung

Ersten Ermittlungen ergaben, dass an dem Wagen Kennzeichen eines anderen Autos angebracht waren. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Laut Polizei kam es, kurz nachdem der 28-Jährige angefahren wurde, zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen diesem und einem 19- und einem 31-jährigen Mann, die vorher aus dem Wagen des Fahrers ausgestiegen waren. Demnach wurde der Streit auch körperlich. Den Angaben zufolge waren zudem weitere Personen, die sich auf der Straße befanden, in den Streit involviert. Die Polizei ermittelt.

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