Nach Schüssen in einem Wohngebiet im Nordosten von Offenburg hat die Polizei am Montagmorgen einen toten Mann und eine schwer verletzte Frau aufgefunden. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch völlig unklar.
Ereignisablauf und Ermittlungen
Gegen 8:00 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Streifenwagen fuhren umgehend zum Tatort in Offenburg, einer Stadt mit über 62.000 Einwohnern im Ortenaukreis in Baden-Württemberg, nahe der Grenze zu Frankreich. Vor Ort leiteten die Beamten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Rettungsdienst und Notarzt übernahmen anschließend die Versorgung der schwer verletzten Frau, wie die Polizei mitteilte.
Ein Polizeisprecher erklärte, dass zunächst keine weiteren Angaben zu den Beteiligten gemacht werden könnten, weder zu deren Alter noch zu einer möglichen Beziehung zwischen dem getöteten Mann und der verletzten Frau. Auch die Hintergründe für die Schüsse seien noch unklar. „Die Ermittlungen hierzu dauern an“, so der Sprecher.
Keine Gefahr für die Öffentlichkeit
Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass keine weiteren Personen an dem Vorfall beteiligt waren. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, betonte der Sprecher. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Offenburg liegt zwischen Freiburg und Karlsruhe und ist die größte Stadt des Ortenaukreises.



