Nach Schüssen in einem Wohngebiet im nordöstlichen Offenburg hat die Polizei einen toten Mann aufgefunden. Eine schwer verletzte Frau wurde in eine Klinik gebracht, wo sie wenig später starb. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Fund eines Toten und einer Schwerverletzten
Die Polizei teilte mit, dass Zeugen am Montagmorgen gegen acht Uhr mehrere Schüsse gemeldet hatten. Daraufhin rückten Streifenwagen zu dem Einsatzort in einem Wohngebiet im Nordosten der Stadt aus. Vor Ort entdeckten die Beamten einen leblosen Mann in der Hofeinfahrt eines Wohnhauses. Eine Frau lag schwer verletzt daneben. Rettungsdienst und Notarzt leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und versorgten die Frau. „Die schwerstverletzte Frau wurde von den Rettungskräften zwar noch in eine Klinik eingeliefert, verstarb dort allerdings kurze Zeit später“, so die Polizei.
Waffe am Tatort sichergestellt
In der Nähe des Tatorts fanden die Einsatzkräfte eine Waffe. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass keine weiteren Personen in das Geschehen verwickelt waren. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, betonte ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Details zum Alter der beiden Verstorbenen oder zu einer möglichen Beziehung zwischen ihnen konnten zunächst nicht mitgeteilt werden. Auch die Hintergründe für die Schüsse sind noch unklar: „Die Ermittlungen hierzu dauern an“, sagte der Sprecher.
Offenburg: Größte Stadt im Ortenaukreis
Offenburg liegt in Baden-Württemberg zwischen Freiburg und Karlsruhe nahe der Grenze zu Frankreich. Mit über 62.000 Einwohnern ist es die größte Stadt des Ortenaukreises. Der Vorfall ereignete sich in einem Wohngebiet, das von der Polizei weiträumig abgesperrt wurde. Die Ermittler hoffen nun auf weitere Zeugenhinweise, um die genauen Umstände der Tat zu klären.



