Drei Tage nach dem verheerenden Dachstuhlbrand im nordhessischen Fritzlar hat die Polizei weitere Einzelheiten zu dem Unglück veröffentlicht. Das Wohnhaus bleibt weiterhin unbewohnbar, während die Ermittlungen zur Brandursache andauern.
Feuer brach im Dachgeschoss aus
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei entstand das Feuer am vergangenen Sonntagmorgen im Dachgeschoss des Gebäudes und breitete sich rasch aus. Ein 16-jähriger Bewohner konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und kam ums Leben. Die übrigen Hausbewohner, darunter Angehörige des Verstorbenen, blieben unverletzt.
Zeuge handelte umsichtig
Maßgeblich zur Rettung der anderen Bewohner trug ein Zeuge bei. Er hatte einen lauten Knall gehört und anschließend Feuerschein bemerkt. „Er setzte umgehend den Notruf ab und leitete damit die Rettungskette ein“, teilte die Polizei mit. Danach machte er die Bewohner durch Klingeln und Rufen auf den Brand aufmerksam, sodass sie das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Polizei ermittelt weiterhin zur genauen Brandursache. Bislang gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen übernommen. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar, die betroffenen Familien sind bei Verwandten und Bekannten untergekommen.



