Unerlaubte Einreisen nach Deutschland im ersten Halbjahr 2026 um 22% gesunken
Unerlaubte Einreisen nach Deutschland um 22% gesunken

Die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 deutlich gesunken. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurden von Januar bis Juni 24.329 unerlaubte Einreisen registriert – ein Rückgang um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2025 hatte die Behörde noch 31.195 Fälle gezählt, während es im ersten Halbjahr 2023 sogar 45.338 waren. Damit setzt sich ein Trend fort, der maßgeblich auf die seit September 2024 bestehenden Grenzkontrollen an allen deutschen Landesgrenzen zurückgeführt wird.

Grenzkontrollen und verschärfte Abweisungen

Die damalige Ampelregierung hatte die Ausweitung der Grenzkontrollen angeordnet, um die unerlaubte Einreise stärker einzudämmen. Nach seinem Amtsantritt im Mai 2025 intensivierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Maßnahmen und wies die Bundespolizei an, fortan auch Asylsuchende abzuweisen – mit Ausnahmen für vulnerable Gruppen wie Kranke oder Schwangere. Seit Dobrindts Amtsantritt registrierte die Bundespolizei insgesamt 53.230 unerlaubte Einreisen. 38.804 Menschen wurden unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen. Zudem wurden 1.561 Schleuser vorläufig festgenommen.

Juni 2026 mit niedrigstem Wert seit 2021

Im Juni 2026 stellte die Bundespolizei mit 3.290 unerlaubt eingereisten Personen den niedrigsten Juni-Wert seit 2021 fest. Der Rückgang im Vergleich zum Juni 2025 beträgt 42 Prozent. Dies unterstreicht die Wirksamkeit der verschärften Kontrollen und Abweisungen, die seit September 2024 an allen deutschen Landesgrenzen durchgeführt werden. Die Behörde betont, dass die Maßnahmen dazu beitragen, die irreguläre Migration weiter zu reduzieren.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram