Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Unfall auf A31 in Niedersachsen
Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Unfall auf A31

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 31 in Niedersachsen sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, einige davon schwer. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Lingen und Schüttorf in Fahrtrichtung Emden.

Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen

Nach Angaben der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim war ein mit mehreren Insassen besetzter Kleinwagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Dabei wurden zwei Insassen, ein 24-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau, tödlich verletzt. Drei weitere Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zudem wurde ein weiterer Insasse leicht verletzt.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben mehreren Rettungswagen und Notärzten war auch ein Rettungshubschrauber vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und kümmerte sich um die Bergung der Verletzten. Die Autobahn musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten in beide Richtungen voll gesperrt werden. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden an und führte zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Ermittlungen zur Unfallursache

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Derzeit wird unter anderem geprüft, ob überhöhte Geschwindigkeit, technisches Versagen oder ein medizinischer Notfall des Fahrers ursächlich gewesen sein könnten. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich zu melden. Besonders wichtig sind Angaben zur Fahrweise des Kleinwagens vor dem Unfall. Hinweise werden an die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim unter der Telefonnummer 0591/870 erbeten.

Reaktionen und Folgen

Der Unfall hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Der Landrat des Landkreises Emsland, Marc-André Burgdorf, sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. „Ein solcher Unfall ist eine Tragödie für alle Beteiligten und ihre Familien. Wir stehen in Gedanken bei den Opfern und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung“, so Burgdorf.

Der Unfall zeigt erneut die Gefahren auf der Autobahn 31, die als eine der unfallträchtigsten Strecken in Niedersachsen gilt. Laut Verkehrsunfallstatistik des Landes Niedersachsen ereigneten sich im vergangenen Jahr auf der A31 insgesamt 1.342 Unfälle, bei denen 14 Menschen ums Leben kamen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets vorausschauend zu fahren und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten.

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