Terrorverdacht: Razzia in Solingen und Remscheid gegen Syrer
Razzia in Solingen und Remscheid wegen Terrorverdacht

Razzia in Solingen und Remscheid: Terrorverdacht gegen 25-jährigen Syrer

Am Dienstagmorgen führten Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf eine Razzia in den Städten Remscheid und Solingen durch. Hintergrund ist ein Terrorverdacht im absoluten Frühstadium. Nach Angaben einer Sprecherin der Behörde gibt es Hinweise darauf, dass ein 25-jähriger syrischer Staatsangehöriger aus Remscheid versucht haben soll, Kontakt zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) aufzunehmen.

Durchsuchungen in zwei Wohnungen

Die Polizei durchsuchte sowohl die Wohnung des Beschuldigten in Remscheid als auch die seiner Eltern in Solingen. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Der Tatvorwurf lautet „Verdacht der Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer terroristischen Straftat“. Es handelt sich nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft um einen Anfangsverdacht, der noch nicht erhärtet ist.

Der 25-Jährige wird derzeit vernommen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Die weiteren Ermittlungen hängen maßgeblich von den Ergebnissen der Vernehmung und der Durchsuchungen ab. Die Behörden betonten, dass es sich um eine frühzeitige Maßnahme handele, um eine mögliche Gefahr zu unterbinden.

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Hintergrund und Reaktionen

Die Razzia fand im Rahmen der intensiven Überwachung von Personen mit potenziellem Terrorbezug statt. Nordrhein-Westfalen steht immer wieder im Fokus solcher Ermittlungen. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Anwohner wurden gebeten, den Bereich zu meiden. Die Ermittlungen dauern an.

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