In Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat eine Auseinandersetzung in einer Bar einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Vorfall zwei Menschen leicht verletzt. Insgesamt waren acht Personen an dem Streit beteiligt. Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung gab es Hinweise auf eine mögliche Schusswaffe.
Polizei rückt mit großem Aufgebot an
Die Polizei sperrte den Bereich um die Bar in der Fußgängerzone von Rendsburg weiträumig ab. Das Backsteingebäude in einer sonst ruhigen Straße wurde mit Absperrband gesichert. Polizeifahrzeuge standen in der Umgebung. Der Einsatz begann in den frühen Morgenstunden: Gegen 7.45 Uhr wurden die Beamten alarmiert.
Nach Einschätzung der Einsatzkräfte bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Personen. Alle Beteiligten wurden aus dem Gebäude gebracht und zunächst zum Polizeirevier Rendsburg gefahren. Die Kriminalpolizei übernahm anschließend die weiteren Ermittlungen.
Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung
Der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler erklärte der Deutschen Presse-Agentur, dass ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet worden sei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden die Fahrzeuge der Beteiligten durchsucht. Dabei entdeckten die Ermittler eine Schusswaffe.
Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben. Es blieb unklar, wodurch der Streit ausgelöst wurde und in welcher Beziehung die Beteiligten zueinander standen. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es nicht.



