In einer Bar im schleswig-holsteinischen Rendsburg hat ein Hinweis auf eine Schusswaffe zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, gab es konkrete Hinweise auf eine Bedrohungslage mit einer Schusswaffe. Die Lage sei jedoch mittlerweile beendet und unter Kontrolle.
Polizei mit ausreichenden Kräften vor Ort
Die Polizei war nach eigenen Angaben mit ausreichend Kräften vor Ort, sodass keine Gefahr für Unbeteiligte bestand. Der Bereich um die Bar wurde weiträumig abgesperrt. Zuvor hatten mehrere Medien über den Einsatz berichtet.
Mehrere Personen im polizeilichen Gewahrsam
Alle Personen, die sich in der Bar befanden, haben das Gebäude verlassen. Nun schließen sich weitere Ermittlungsmaßnahmen an, so die Sprecherin. Mehrere Menschen befinden sich derzeit noch im polizeilichen Gewahrsam. Der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet wurde. Zudem werde wegen des Verdachts der gegenseitigen Körperverletzung ermittelt. Ob tatsächlich eine Waffe im Spiel war, konnte er noch nicht bestätigen.
Hintergründe noch unklar
Zu den Hintergründen des Einsatzes machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Die Polizeisprecherin betonte auf Anfrage: Es gibt keine Toten, keine Schwerverletzten. Laut dem Flensburger Tageblatt soll es zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Weitere Informationen sollen im Laufe des Tages folgen.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet die Bevölkerung, von Spekulationen abzusehen und die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.



