Wegen des Großbrandes im Müritz-Nationalpark sind derzeit Drohnen in der Luft, die ein genaues Bild der Lage geben sollen. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Morgen. Die Fläche, die brennt oder schon gebrannt hat, betrug seinen Angaben zufolge 118 Hektar. Rund 180 Einsatzkräfte seien vor Ort. „Die Evakuierung von Granzin und Granziner Mühle wird aufrechterhalten.“
Feuer nähert sich Ortschaft Granzin
Nach Angaben von Dienstagabend war das Feuer etwa 1,4 Kilometer von Granzin entfernt. Der Ort hat laut Website der übergeordneten Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Behörden und Polizei hatten Urlauber wiederholt dazu aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu meiden. Da ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran.
Bereits zweiter Brand auf Truppenübungsplatz in diesem Jahr
Erst Ende Juni war ein Brand auf einem anderen, aber nahe gelegenen Truppenübungsplatz im Nationalpark ausgebrochen. Mehr als 100 Hektar waren betroffen. Der dortige Einsatz dauerte mehrere Tage. Auch dabei handelte es sich um munitionsbelastetes Gelände.



