Der Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in der Koblenzer Innenstadt aufgrund eines Gasaustritts ist erfolgreich abgeschlossen worden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, haben die Messungen der Feuerwehr ergeben, dass kein Gas mehr austritt. Der Gefahrenbereich im Umkreis von rund 100 Metern um eine Baustelle in der Hohenfelder Straße wurde daraufhin aufgehoben.
Entwarnung für Anwohner
Die Polizei gab bekannt, dass alle umliegenden Gebäude wieder gefahrlos betreten und verlassen werden können. Auch der Verkehr wurde wieder freigegeben. Zuvor waren die Anwohner aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten.
Ablauf des Einsatzes
Am Morgen gegen 9.30 Uhr wurde die Polizei über eine beschädigte Gasleitung informiert. Die Bauarbeiten wurden sofort gestoppt, und die Arbeiter verließen die Baustelle. Die Polizei leitete den Verkehr um und sperrte den Bereich weiträumig ab.
Stromausfall durch Baggerschaufel
Die Energieversorgung Mittelrhein berichtete, dass bei Baggerarbeiten eine Gasleitung der Energienetze Mittelrhein beschädigt wurde, was eine Explosionsgefahr zur Folge hatte. Bei den Freilegungsarbeiten rutschte dem Baggerfahrer versehentlich die Schaufel ab und beschädigte zusätzlich eine 20-Kilovolt-Stromleitung. Dies führte zu einem kurzzeitigen Stromausfall, der jedoch schnell behoben werden konnte.
Leuchtpunkt im Rathaus geschlossen
Die Feuerwehr hatte einen Leuchtpunkt im Rathaus am Willi-Hörter-Platz eingerichtet, der als Anlaufstelle für die Bevölkerung diente. Nach Beendigung des Einsatzes wurde dieser wieder geschlossen. Für Bürger außerhalb der Absperrungen bestand laut Polizei zu keiner Zeit Gefahr. Der Geschäftsbetrieb in der Innenstadt, beispielsweise in der Löhrstraße, war von den Maßnahmen nicht betroffen.
Weitere Details zum Ausmaß des Gasaustritts lagen zunächst nicht vor. Die Behörden arbeiten nun an der genauen Ursachenermittlung und der Schadensregulierung.



