Potsdams Cooling Points: Kühle Orte gegen Hitzewelle
Potsdams Cooling Points: Kühle Orte gegen Hitzewelle

Hurra, wir bekommen in Potsdam jetzt Cooling Points. Das ist der Fachbegriff für öffentliche Orte mit Schatten und Trinkbrunnen, an denen es etwas kühler als anderswo ist. Cooling Point klingt cool und kostet dann halt auch was, aber dafür gibt es Fördermittel aus dem Smart-Cities-Programm vom Bund, noch so ein tolles Projekt. (Manchmal glaube ich, in den zuständigen Behörden sitzen umgeschulte Fachleute, die aus der Lebensmittelindustrie kommen und früher jede Woche ein neues Knuspermüsli erfinden mussten.)

Die rollende Hitzewelle ist bereits vorbei

Doch für die gerade abebbende Hitzewelle kommen die Cooling Points zu spät. Die Temperaturen sinken bereits, und die nächste Hitzewelle lässt auf sich warten. Dennoch ist die Initiative nicht vergebens: Potsdam verfügt bereits über zahlreiche natürliche und künstliche Kältezonen, die auch ohne offizielle Auszeichnung funktionieren. Dazu zählen schattige Parks, Innenhöfe mit Brunnen und natürlich die vielen Seen und Flüsse der Region.

Wo man in Potsdam Abkühlung findet

Unsere Autorin Steffi Pyanoe hat die besten kühlen Orte in Potsdam erkundet. Ein Tipp: der Wasserspielplatz am Schlaatz, wo Kinder plantschen können. Oder das Café im Park Sanssouci, das unter alten Bäumen Schatten spendet. Auch die Innenstadt bietet kühle Ecken – etwa den Luisenplatz mit seinem Springbrunnen. Wer es ruhiger mag, findet im Botanischen Garten der Universität kühle Schattenplätze.

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Fazit: Die Cooling Points sind ein nettes Projekt, aber Potsdam hat schon jetzt genug kühle Orte. Man muss sie nur kennen.

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