Letzter Akt im Timmy-Krimi: Wal-Tracker speichert mehr als 90.000 Daten
Das Schicksal des vor der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwals wandelte sich mehr und mehr von einem Drama zu einem Krimi. Auch nach dem Tod von Timmy sind noch viele Fragen offen: Wo schwamm der Wal hin? Wie lange lebte er noch? Der Schlüssel dazu: der Tracker, der an Timmy befestigt wurde.
Lesen Sie mit BILDplus, welche und wie viele Daten der Tracker gesammelt hat und wo sich das Gerät jetzt befindet. Was die Experten jetzt schon wissen. Und sehen Sie zum ersten Mal exklusiv ein Foto des Originalgerätes.
Der Tracker, der an dem Buckelwal Timmy befestigt war, hat während seiner gesamten Einsatzzeit über 90.000 Datenpunkte aufgezeichnet. Diese Daten umfassen unter anderem die genauen Bewegungsprofile des Wals, seine Tauchtiefen, die Wassertemperatur sowie die geografische Position zu verschiedenen Zeitpunkten. Experten hoffen, aus diesen Aufzeichnungen Rückschlüsse auf das Verhalten des Wals nach der Strandung ziehen zu können.
Das Gerät selbst befindet sich mittlerweile in den Händen von Wissenschaftlern, die es einer detaillierten Analyse unterziehen. Erste Auswertungen deuten darauf hin, dass Timmy noch mehrere Tage nach der ersten Sichtung aktiv war, bevor er schließlich strandete. Die genauen Umstände seines Todes bleiben jedoch weiterhin unklar.
Ein exklusives Foto des Originalgeräts zeigt den Tracker, der mit speziellen Halterungen am Rücken des Wals befestigt war. Es handelt sich um ein robustes, wasserdichtes Gerät, das für den Einsatz unter extremen Bedingungen ausgelegt ist. Die Daten wurden kontinuierlich aufgezeichnet und per Satellit an eine Forschungsstation übermittelt.
Die vollständige Analyse der Tracker-Daten wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon nicht nur Aufklärung über den Fall Timmy, sondern auch wertvolle Erkenntnisse für den Schutz anderer Meeressäuger in der Ostsee.



